Bauen & Gebäude

Baukran
© B. Welker

Großzügige Wohnflächen, hoher Wohnkomfort und unbeschränkte Mobilität gelten in Deutschland als wichtige Wohlstandsfaktoren. Der mit diesem Lebens- und Wirtschaftsstil verbundene Stoffstrom führt allerdings zu erheblichen Umweltbelastungen, denn die Bereitstellung von Gebäuden und Infrastruktur geht mit einem enormen Verbrauch an Flächen, Rohstoffen und Energie einher.

Damit die Bauwirtschaft umweltschonender planen und bauen kann, sind bereits vielfältige Methoden, Werkzeuge und Instrumente entwickelt worden. Mit ihnen lassen sich der stoffliche und energetische Aufwand für die Gebäudeherstellung kalkulieren, die Energie- und Stoffströme in der Nutzungsphase erfassen und sogar über den vollständigen Lebenszyklus bilanzieren.


Weitere Optimierungsansätze bestehen in der effizienten Nutzung und Bestandspflege. Beispielsweise sollten bei Modernisierungen und Sanierungen im Altbau Wärmeschutzmaßnahmen durchgeführt werden, um den Heizenergiebedarf zu senken. Außerdem bietet es sich vielerorts an, Solarmodule auf den Dächern oder an den Häuserfassaden anzubringen, denn mit ihnen lassen sich nachhaltig Raumwärme und Warmwasser bereitstellen.
Darüber hinaus ist für die Zukunft geboten, der Weiterentwicklung von Siedlungskernen Vorrang vor dem Neubau auf naturbelassenen Freiflächen zu geben und den Einsatz von ökologischen und gesundheitsverträglichen Baustoffen zu forcieren.

Auf diesem Informationsportal befindliche Forschungsergebnisse und Best Practice Beispiele geben einen Einblick in die Facetten der nachhaltigen Bauwirtschaft.

Themenschwerpunkte sind

  • das Recycling von Baustoffen und Bauteilen und damit verbundene bautechnische Auswirkungen sowie
  • das energiesparende Bauen und der damit zusammenhängenden Technologien.


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Die Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) ist ein branchenübergreifender Zusammenschluss führender Unternehmen und Verbände im Bereich Bauen und Energie. Die geea will die ordnungs- und förderpolitischen Rahmenbedingungen und die Marktbedingungen für eine deutliche Intensivierung der energetischen Gebäudesanierung verbessern. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hat die geea initiiert und koordiniert ihre Aktivitäten.
BINE Informationsdienst hat den Auftrag, den Informations- und Wissenstransfer aus der Energieforschung in die Anwendungspraxis zu unterstützen. BINE Informationsdienst wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert.
Seit seiner Gründung im Jahr 1903 vereint der Bund Deutscher Architekten BDA freiberuflich tätige Architektin und Stadtplaner. Das zentrale Ziel des BDA besteht in der Förderung der Qualität des Planens und Bauens in Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt. Zur besonderen Stärke des BDA gehört seine regionale Präsenz in Form von 16 Landesverbänden sowie regionalen und städtischen BDA-Untergruppen.
Die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Bodenschutz (LABO) ist ein Arbeitsgremium der Umweltministerkonferenz (UMK), in dem die für den Bodenschutz zuständigen obersten Behörden der Länder und des Bundes zusammenarbeiten. Die LABO begleitet die Entwicklung des Bodenschutzes und des Bodenschutzrechts und unterstützt den Erfahrungsaustausch zwischen dem Bund und den Ländern. Die LABO strebt insbesondere einen einheitlichen Vollzug des Bodenschutzrechts an und unterbreitet Vorschläge für eine einheitliche Weiterentwicklung.
Die Bundesarchitektenkammer e.V. (BAK) ist ein Zusammenschluss der 16 Länderarchitektenkammern in Deutschland. Sie vertritt auf nationaler und internationaler Ebene die Interessen der bei ihr registrierten Architekten gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Die BAK spricht sich gegenüber der Bundesregierung deutlich für den Erhalt bzw. die Erhöhung der Förderung von energetischen Maßnahmen aus.
Die Bundesgütegemeinschaft Recycling-Baustoffe e.V. (GRB) hat es sich zur Aufgabe gemacht, im Rahmen der Qualitätsförderung von wiederverwendeten Baustoffen die Güte der Recycling-Baustoffe zu sichern und Erzeugnisse, deren Güte gesichert ist, mit dem Gütezeichen für Recycling-Baustoffe zu kennzeichnen. Folgende Gütesicherungsverfahren hat die GRB bisher eingeführt: für die Stoffgruppe der Recycling-Baustoffe zur Verwendung im Straßenbau (RAL RG-501/1), für kontaminierte Böden (RAL 501/2) wie auch für bindige, nicht kontaminierte Böden (RAL 501/4) und Müllverbrennungsaschen (RAL 501/3).
Der BDH und sein Tochterunterunternehmen, die Interessengemeinschaft Energie Umwelt Feuerungen GmbH (IG), vertreten die wirtschaftlichen, technischen und politischen Interessen ihrer Mitglieder. Schwerpunkte der im BDH organisierten Unternehmen sind Systemlösungen für den Gebäudebereich im Bereich Versorgungstechnik mit dem Schwerpunkt Heizungstechnik.
Der BTGA vertritt als Dachverband die Interessen der industriell ausgerichteten, Anlagen erstellenden Unternehmen der Gebäudetechnik-Branche.
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung begleitet wissenschaftlich Modellvorhaben und Studien zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Das Spektrum reicht von der einzelnen Immobilie über das Stadtquartier bis hin zur Region.
Schlagwörter:  Klimaänderung, Anpassungs- und Vermeidungsstrategien, Raumordnung, Raumentwicklung Alle Schlagwörter
Das BMVBS ist die oberste Bundesbehörde für Verkehr, Bauwesen, Städtebau und Raumordnung sowie das Wohnungswesen.
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