Biotechnologie

Isolierter Bakterienstamm Sphingomonas
© TU Hamburg-Harburg

In Deutschland arbeiten Wissenschaft und Industrie gemeinsam daran, industrielle Prozesse und Produktionsverfahren mit Hilfe der Biotechnologie ökologisch zu optimieren. Im Vergleich zu den konventionellen chemischen Verfahren lassen sich hiermit Neben- und Abfallprodukte weitgehend vermeiden. Der geringe Bedarf an Ressourcen und Energie macht biotechnische Verfahren auch aus wirtschaftlichen Aspekten für die Industrie interessant.


Aufgrund des breiten Spektrums an Anwendungsmöglichkeiten werden auf dieser Plattform drei Bereiche unterschieden:
• Energiegewinnung: Thematisiert werden die Umwandlungs- und Nutzungsmöglichkeiten von Biomasse und Biogas sowie umweltfreundliche Treibstoffe.
• Produktion: Die Umgestaltung industrieller Prozesse wurde vielfach wissenschaftlich begleitet. Positive Erfahrungen liegen beispielsweise bereits aus den Bereichen Chemie-, Papier-, Zellstoff-, Metall-, Mineral-, Textil- und Lebensmittelindustrie vor.
• Reinigung: Dieser Bereich konzentriert sich auf die Verwendung der Biotechnologie in Prozessen zur Bodensanierung, Abfallentsorgung, Abwasserreinigung und Abluftbehandlung.
Mit der Biotechnologie wird die Hoffnung verbunden, dass sie sich zu einem Motor für den integrierten Umweltschutz entwickeln wird. In der Fachwelt gilt sie bereits jetzt als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts.


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Die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Gentechnik (LAG) ist ein Arbeitsgremium der Umweltministerkonferenz zugeordnet. Die für die Gentechnik zuständigen obersten Landesbehörden sowie das federführende Bundesressort wirken in der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Gentechnik zusammen, um Fragen aus den Aufgabenbereichen Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz zu erörtern, Lösungen auszuarbeiten und Empfehlungen auszusprechen. Ziel ist es, den Vollzug des Gentechnikgesetzes bundesweit zu harmonisieren.
Zu den Aufgaben des Karl-Winnacker-Instituts gehören die grundlagenorientierte und vorwettbewerbliche Forschung auf den Gebieten Chemische Technik, Biotechnologie, Umwelttechnik, Apparate- und Anlagenbau sowie Werkstoffwissenschaften und das Erarbeitung von Lösungen für Probleme aus der industriellen Praxis. mehr...
Die DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie ist eine gemeinnützige wissenschaftlich-technische Gesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main. Mehr als 5.500 Naturwissenschaftler, Ingenieure, Firmen, Organisationen und Institute gehören ihr heute als Mitglieder an. Eine wichtige Aufgabe der DECHEMA ist es, Forschung und Entwicklung in Chemischer Technik, Biotechnologie und zu fördern und zu begleiten. Die DECHEMA versteht sich dabei als Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Staat und Öffentlichkeit.
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Das Fraunhofer IGB entwickelt und optimiert Verfahren und Produkte für die Geschäftsfelder Medizin, Pharmazie, Chemie, Umwelt und Energie. Zu den Kompetenzen zählen Grenzflächentechnik, Membrantechnik, Biotechnologie und Zellsystemtechnik sowie Bioprozesstechnik. Den Kunden werden Komplettlösungen von der Marktanalyse über die Forschung bis hin zur anwendungsreifen Entwicklung gebote
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