Regenerative Energien

© B. Welker
Wesentliches Merkmal der Erneuerbaren Energien ist die prinzipielle Unerschöpflichkeit der Energiequelle. Während fossile und nukleare Energieträger nur eine endliche Reichweite haben, wird die Sonne als Energiequelle noch weitere 5 Milliarden Jahre die Erde mit Energie in Form von Sonnenstrahlung versorgen.
Technisch gewinnbare Energiemengen aus erneuerbaren Energiequellen können den derzeitigen Weltenergieverbrauch dreimal decken.
Zum Schutz der natürlichen Umwelt und der Menschen, die in ihr leben, wird von den Erneuerbaren Energien erwartet, mittel- bis langfristig einen erheblichen Teil der benötigten Energie bereitzustellen. Deshalb setzt Deutschland auf die erneuerbaren Energieträger Sonne (genutzt als Solarwärme und Solarstrom), Wind, Wasser, Geothermie und Biomasse.
Die Erneuerbaren Energien stellen in Deutschland zur Zeit ca. 3 % des Primärenergiebedarfs und mehr als 8 % des Stromes. Deutsche Firmen und Forschungseinrichtungen gehören in vielen technischen Bereichen auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien zu den führenden in der Welt. Im Bereich der Windenergie ist Deutschland die führende Exportnation. In keinem Land der Erde stehen so viele Windkraftanlagen wie in Deutschland - ein Drittel des weltweiten Windstromes wird derzeit in Deutschland hergestellt.
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BINE Informationsdienst hat den Auftrag, den Informations- und Wissenstransfer aus der Energieforschung in die Anwendungspraxis zu unterstützen. BINE Informationsdienst wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert.
Der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) ist die gemeinsame Interessenvertretung der regionalen und kommunalen Energie- und Klimaschutzagenturen in Deutschland. Mitglied des eaD können auch andere Organisationen werden, die für die Förderung von Energieeffizienz tätig sind und die Grundideen der Energie- und Klimaschutzagenturen befürworten.
Der Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke e.V. (BDW) ist die bundesweite Interessenvertretung der deutschen Wasserkraftwerksbetreiber und unterstützt und fördert die rechtlichen, energiewirtschaftlichen, fachlichen und sonstigen relevanten Bereiche seiner Mitglieder im In- und Ausland.
Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) ist der Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland. Er fungiert als Zusammenschluss der Fachverbände aus den Bereichen Wasserkraft, Windenergie, Bioenergie, Solarenergie und Geothermie. Der BEE vertritt die Interessen der Branche gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Langfristiges Ziel des BEE ist es, die Energieversorgung in Deutschland vollständig auf Erneuerbare Energien umzustellen. Deshalb setzt sich der Verband auf allen politischen Ebenen für bessere Rahmenbedingungen für die Erneuerbaren ein und wirkt auf ihren Vorrang gegenüber anderen, endlichen und fossilen Energiesparten hin.
Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. ist die Interessenvertretung der deutschen Solarbranche.
Der DGS ist der technisch-wissenschaftliche Verband für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz in Deutschland. Gleichzeitig ist sie die deutsche Sektion der International Solar Energy Society (ISES). Innerhalb der DGS sind mehrere Fachausschüsse zu folgenden Themenbereichen aktiv: Biomasse, Biogas, Wärmepumpe, Solares Bauen, Solare Mobilität, Solarthermie, Photovoltaik.
Das 2011 neu gegründete Institut für Solarforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeitet an Verfahren und Technologien, die mit konzentriertem Sonnenlicht Strom, Brennstoffe und für Industrieprozesse nutzbare Wärme erzeugen.
Schlagwörter:
Infrastruktur, Großveranstaltung, Raumfahrt
Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) ist eine bundesweite Kooperation von Forschungsinstituten. Die Mitglieder erforschen und entwickeln Techniken für erneuerbare Energien und deren Integration in Energiesysteme, für Energieeffizienz und für Energiespeicherung. Mit etwa 2800 Mitarbeitenden repräsentiert der FVEE rund 80% der Forschungskapazität für Erneuerbare in Deutschland und ist das größte koordinierte Forschungsnetzwerk für erneuerbare Energien in Europa.
Das ISE entwickelt Systeme, Komponenten, Materialien und Verfahren auf den Gebieten Solarthermie, Solarzellen, Solararchitektur, elektrische Energieversorgung, chemische Energiewandlung, Speicherung und rationelle Energienutzung. Die Arbeit des Institutes reicht von der Erforschung der naturwissenschaftlichen Grundlagen der Solarenergienutzung über die Entwicklung von Produktionstechniken und Prototypen bis hin zur Ausführung von Demonstrationsanlagen. Ein zentrales Geschäftsfeld am Fraunhofer ISE sind energieeffiziente Gebäude und ihre technische Ausrüstung.
Die Forschungsgebiete des Fraunhofer IWES umfassen das gesamte Spektrum der Windenergie sowie die Integration der erneuerbaren Energien in Versorgungsstrukturen. Das Fraunhofer IWES wurde zum Jahresbeginn 2009 gegründet und ist aus dem ehemaligen Fraunhofer-Center für Windenergie und Meerestechnik CWMT in Bremerhaven sowie dem Institut für Solare Energieversorgungstechnik ISET e.V. in Kassel hervorgegangen.
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