Cleaner Production Germany - Newsletter

eNewsletter Umwelttechnik Deutschland (03/2007)

Thema: Mülltrennung

Inhalt dieser Ausgabe:

Einleitung

Weltweit werden Energie und Rohstoffe knapper, gleichzeitig nimmt ihr Verbrauch zu – und die Treibhausgase beschleunigen den Klimawandel. Wir brauchen deshalb einen Quantensprung beim effizienten Umgang mit Ressourcen und Energie.

Daran hat auch die Abfallwirtschaft in Deutschland einen wesentlichen Anteil. Seit 1972 das erste Abfallrecht in Deutschland in Kraft trat, hat die Abfallpolitik viel bewegt: Wurde der Müll früher einfach auf Deponien abgekippt, haben wir heute eine hoch technisierte und spezialisierte Kreislaufwirtschaft. Innovative Verfahren und Technologien ermöglichen es, Rohstoffe aus dem Abfall umfassend und effizient in den Wirtschaftskreislauf zurückzubringen. Das zeigt: Die Abfälle von heute sind die Bergwerke der Zukunft. (Sigmar Gabriel, Minister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit)

Über 250 000 Menschen sind in Deutschland in der Abfallwirtschaft tätig - einem Wirtschaftsbereich mit ca. 50 Milliarden Euro Umsatz bei einem Gesamtabfallaufkommen von rund 330 Mio. Tonnen, wobei auf den Siedlungsabfall 46,5 Mio. Tonnen entfallen. Das spezifische Siedlungsabfallaufkommen liegt bei 560 kg/E*a.

Das ist der Alternativtext
Titelbild zur BMU-Broschüre Abfallwirtschaft in Deutschland, (Download: siehe Linkliste), ©BMU

Der Beitrag der Abfallwirtschaft zu einer nachhaltigen Entwicklung in Deutschland zeigt sich in den weltweit höchsten Verwertungsquoten, durch die Rohstoffe und Primärenergie eingespart werden. Fast 62% der Siedlungsabfälle und 64% der Produktionsabfälle werden verwertet. Die Recyclingquoten liegen bei Bauabfällen mit 86%, bei Verpackungen mit 84%, bei Batterien mit 82% und bei graphischen Papieren mit rund 80% noch höher.
Der Beitrag der Abfallwirtschaft zum Klimaschutz ist spektakulär: Die Emissionen treibhausgasrelevanter Schadstoffe aus der Abfallwirtschaft sind in den vergangenen 15 Jahren um 30 Mio. t CO2-Äquivalente/Jahr gesunken.

Das umweltpolitische Ziel der Bundesregierung ist, die Abfall- und Kreislaufwirtschaft in den nächsten Jahren hin zu einer Stoffstromwirtschaft weiter zu entwickeln. Durch konsequente Getrennthaltung von Abfällen, ihre Vorbehandlung, durch Recycling oder ihre energetische Nutzung wird angestrebt, die im Abfall gebundenen Stoffe und Materialien vollständig zu nutzen und somit eine Deponierung von Siedlungsabfällen zu minimieren.

Linkliste: Allgemeine Informationen

Perspektiven 2020

Auf deutscher Ebene kam es im Jahre 1999 zu einem Paradigmenwechsel, in dem das Bundes- umweltministerium die Eckpunkte für die Zukunft der Entsorgung von Siedlungsabfällen vorstellte. Darin wird das anspruchsvolle Ziel 2020 formuliert, wonach vor allem:

  • die Ablagerung unbehandelter Siedlungsabfälle beendet,
  • die heizwertreiche Fraktion der mechanisch-biologischen Behandlung energetisch genutzt und
  • bis 2020 die Behandlungstechniken weiterentwickelt und ausgebaut werden,

so dass alle Siedlungsabfälle in Deutschland vollständig und umweltverträglich verwertet werden können.

Auf Europäischer Ebene wurde dieser Paradigmenwechsel insbesondere über das 6. Umwelt- aktionsprogramms (UAP) vollzogen, wonach das Wirtschaftswachstum von der Abfallerzeugung entkoppelt werden soll. Auf dessen Grundlage veröffentlichte die EU-Kommission Ende 2005 eine thematische Strategie für Abfallvermeidung und -recycling, die u.a. die Entwicklung einer europäischen „Recycling-Gesellschaft“ zum Ziel hat.

Im Hinblick auf die ökonomische und ökologische Effizienz der energetischen und stofflichen Verwertung nimmt nun die Praxis der Mülltrennung sowohl in technischer als auch in organisatorischer Hinsicht (siehe Praxisbeispiele) eine herausragende Stellung ein:

Bisher gilt, dass die werkstoffliche Verwertung der weitgehend sortenrein gewonnenen Abfälle den höchsten Beitrag zur Ressourcenschonung leistet. Dabei ist die getrennte Sammlung bis heute das Mittel der Wahl, um die für die hochwertige Verwertung erforderliche Qualität der Sekundärrohstoffe zu erzeugen. Die getrennte Sammlung ist jedoch dann durch die nachträgliche Aufbereitung gemischt erfasster Abfälle ersetzbar, falls diese mindestens dieselbe Leistung hinsichtlich Menge und erforderlicher Reinheit stofflich zu verwertender Abfälle erbringt und sie entweder kostengünstiger ist oder ihre Mehrkosten durch erheblich höhere Leistungen vertretbar sind. Mittlerweile gibt es für die Herstellung der erforderlichen Sortenreinheit technische Entwicklungen (optimierte Sortiertechniken), die möglicherweise die getrennte Sammlung für einige wenige Abfallarten zukünftig entbehrlich werden lassen.

Linkliste: Perspektiven 2020

DSD-Infos und BMU-Spiel zur Mülltrennung

Gelbe Säcke für Verpackungsmüll © Kreismülldeponie Isen

Duales System Deutschland
Die im „Gelben Sack“ oder der „Gelben Tonne“ gesammelten Wertstoffe werden in Deutschland vor allem durch das Duale System Deutschland (DSD) gesammelt und weiterverwertet. Das DSD informiert in  seinem Sortierhandbuch über die klassischen Sortieraggregate und hilft mit seiner Trenntabelle dem Verbraucher beim richtigen Trennen des Verpackungsmülls im Haushalt.

BMU-Kid-Spiel zur Mülltrennung, ©BMU

BMU-Kid-Spiel zur Mülltrennung
Hier können Kinder und verspielte Naturen testen, ob die Mülltrennung auch im eigenen Haushalt klappt und die DSD-Infos verinnerlicht wurden:

Ziel des Spiels ist es, den Müll, der aus dem Müllschlucker fällt, in die richtigen Mülltonnen zu werfen!

(Um das Spiel zu starten, benötigt man mindestens den Flash 5 Player)

Zum Starten des Spiels einfach auf den Link klicken.

Viel Spass!

Neue Verwertungsverfahren

CreaSolv: ein innovatives Recyclingverfahren, mithilfe dessen wirtschaftlich Kunststoffe und andere Wertstoffe aus E-Schrott gewonnen werden können.

Clyvia: über die Clyvia Technologie kann aus Kunststoffabfall Heizöl und Diesel gewonnen werden.

VW-SiCon-Verfahren: hierbei geht es um die mechanische Aufbereitung von Shredderrückständen aus der Altfahrzeugverwertung unter Einbeziehen der abnehmerspezifischen Anforderungen für erzeugte Produkte. Das Verfahren wurde von der Volkswagen  AG in Kooperation mit der SiCon GmbH seit 1999 entwickelt.

Trockenstabilat, ©Herhof GmbH

Herhof-Trockenstabilatverfahren: mit der mechanisch-biologischen Stabilisierung (MBS) wird über das Herhof-Trockenstabilat-Verfahren ein hochwertiger Ersatz- brennstoff, das Trockenstabilat, hergestellt. Die MBS unterscheidet sich vor allem dadurch von den herkömmlichen MBA-Verfahren, dass über die biologische Stabilisierung („Trocknung“) des gesamten Abfalls dieser nicht zur Kompostherstellung ausgeschleust wird, sondern zusammen mit den anderen brennbaren Fraktionen ebenfalls als Energieträger bei der Trockenstabilat-Herstellung genutzt wird. Dieses Video veranschaulicht das Verfahren.

Neue logistische Konzepte bei Erfassung/Behandlung von Restmüll und Wertstoffen? (Studien, Pilotprojekte)

Ökobilanzierung abfallwirtschaftlicher Sammelsysteme für Verpackungsabfälle
Eine Untersuchung in Nordrhein-Westfalen zeigte, dass eine gemeinsame Sammlung von Leichtverpackungen und Restabfall aus ökologischer Sicht dann sinnvoll ist, wenn über die Mit-Sortierung des Restabfalls größere Wertstoffmengen einer stofflichen Verwertung zugeführt werden können. Die Forschungsergebnisse (Vorstellung des Untersuchungsvorhabens, ökologische/ökonomische Betrachtung und die Zusammenfassung) können unter obigem Link abgerufen werden.

Technisch-ökonomische Analyse der gemeinsamen Erfassung und Aufbereitung von Restabfall und Leichtverpackungen (LVP)
Untersuchungen in Rheinland-Pfalz haben gezeigt, dass die Sortierung von LVP aus Mischstabilat technisch realisierbar ist und gegenüber der Sortierung aus Rohmüll Vorteile bietet. Hinsichtlich der Qualität der sortierten Produkte bleiben offene Fragen bezüglich Verwertbarkeit und Akzeptanz von Kunststoff- und Verbundfraktionen aus GiG (= Gemeinsame Erfassung von LVP+Restabfall, „Gelb-in-Grau“). Hinsichtlich des Kostenvergleiches ergeben sich unter den gewählten Randbedingungen leichte Vorteile zugunsten einer GiG-Variante, die im Wesentlichen durch Einspareffekte bei der Sammlung bedingt sind. Zu unterstreichen ist aber, dass die individuellen Randbedingungen Ergebnis bestimmend sind (Kurzfassung).

BVSE: Ressourcenwirtschaft ohne getrennte Abfallerfassung?
Zusammenfassend kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass allein aus qualitativen Gesichtspunkten bei einer Zielsetzung werkstofflicher Verwertung ein Verzicht auf die Verbrauchertrennung nicht durch hochwirksame Sortiertechnik angeglichen werden kann. Letztere vermag zwar einzelne Stoffe mit hoher Güte zu detektieren und zu trennen, die abfallspezifische Verschmutzung und damit verbundene Bildung von Verbunden kann jedoch weder gelöst noch rückgängig gemacht werden.

Pilotprojekte
In Leipzig dient die Gelbe Tonne plus nicht nur der Entsorgung von Verpackungen mit dem Grünen Punkt, sondern auch von materialgleichen Gegenständen und Elektrokleingeräten. Die Gelbe Tonne plus ist ein Pilotprojekt der Stadt Leipzig, der ALL GmbH und der DSD GmbH.

In Berlin werden unter dem Namen ALBA Gelbe Tonne Plus Erfahrungen in einem ähnlichen Pilotprojekt gesammelt.

 

Praxisbeispiele: Mülltrennung durch Nah-Infrarot (NIR)- und Röntgendedektoren

Müllsortierung u. -aufbereitung, Deponie Cröbern, ©BMU

Einleitung
In Deutschland werden von den privaten Haushalten Altglas, Altpapier, Altkleider, Biomüll, Verpackungen, Sperrmüll und Sondermüll getrennt gesammelt und von den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern oder privaten Abfallentsorgern der Verwertung zugeführt. Aufgrund der hohen Verwertungsanforderungen ist unter anderem bei Verkaufsverpackungen bislang eine Nachsortierung auch der getrennt erfassten Abfälle erforderlich. Ursprünglich wurde eine solche Sortierung manuell und mit Hilfe von Magnetabscheidern, Windsichtern und Wirbelstromabscheidern vorgenommen (siehe
Sortierhandbuch). Seit 1997 gibt es jedoch zunehmend automatische Sortieranlagen. Inzwischen ist die Trennung verschiedener Kunststoffarten über ein verfeinertes Detektorensystem über Nah-Infrarot (NIR-Spektralanalyse) möglich. Es kann Materialart, -größe, -form und -farbe erkennen und ist an einen Rechner mit derart hoher Prozessorgeschwindigkeit gekoppelt, dass in Echtzeit der Detektion eine Trennung der Einzelstücke über präzise Druckluftimpulse möglich ist. Das führt zu einer weitgehend sortenreinen Trennung von Kunststofffraktionen.

Müllfahrzeug mit Detektoren, ©Stadt Euskirchen

Die Stadt Euskirchen stattet Ihre Müllfahrzeuge mit Detektoren aus (Maier & Fabris GmbH)
Für eine ordnungsgemäße Verwertung des Bioabfalls und zur Aufrechterhaltung der Kompostqualität ist es erforderlich, die Störstoffe vor der Kompostierung aus dem Bioabfall zu entfernen. Die Sortierarbeiten sind aus Sicht des Arbeitsschutzes als kritisch anzusehen und verursachen erhebliche Personal- und Entsorgungskosten.
Lösung:
Die Stadt Euskirchen stattet Ihre Müllfahrzeuge mit Sonden von Maier & Fabris an der Hubvorrichtung aus, so dass die Biotonnen noch vor ihrer Entleerung auf Schad- und Störstoffe untersucht werden können. Dies geschieht automatisch und ohne Zeitverlust.
Folge: Senkung der Fehlwurfquote bei der Bioabfallentsorgung!

Grafik: Pos./neg.-Sortierung, ©RTT-Systemtechnik GmbH

Quantensprung in der Sortieranalytik - Aufbereitung von qualitativ hochwertigen Sekundärbrennstoffen (RTT-Systemtechnik GmbH)
Die Substitution der immer knapper und teurer werdenden Primärenergien durch Ersatzbrennstoffe (EBS) für energieintensive Branchen (z.B. Zement- und Kraftwerke) bietet einen interessanten Lösungsansatz. Der Markt für Ersatzbrennstoffe entwickelt sich derzeit zu einer festen Größe im Energiemix. (Fachaufsatz von Ernie Beker, RTT-Systemtechnik GmbH)

EBS-Referenzanlage, Neuss, ©TiTech systems

Erste EBS-Referenzanlage, Neuss (TiTech systems)
Die Anlage in Neuss ist die erste ihrer Art in Deutschland, die aus Hausmüll einen Ersatzbrennstoff (EBS) mit einem Gesamtchlorgehalt von dauerhaft < 0,5 % sortiert.

Hochgeschwindigkeitssortierung, ©Commodas GmbH

Anwendungen für Röntgendetektoren (Mogensen GmbH & Co.KG , Commodas GmbH)
Die NIR-Technologie erkennt vor allem helle Kunststoffe, Rohholz und verschiedene Textilien ab einer Korngröße von etwa 50 mm. Als Restfraktionen bleiben i.d.R. die unbehandelte Fraktion 0 bis 50 mm sowie die Schwerstofffraktion mit vielen dunklen Plastikteilen, beschichtetem und behandeltem Holz sowie Mischmaterialien übrig. Es ist nicht möglich, diese Materialmischung durch eine Farbdefinition – also eine Sortierung mit Hilfe von sichtbarem Licht – oder durch Windsichtung in Organik und Anorganik zu trennen. Für die Trennung in eine ablagerungsfähige inerte und eine heizwertreiche Fraktion sowie für die Herstellung eines weiterverarbeitbaren Bauschutts hat die
Firma Mogensen in Zusammenarbeit mit der Firma CommoDaS eine Sortiermaschine entwickelt, die verschiedenste Schüttgüter mit Hilfe von Röntgensensorik separiert. Aufgrund der Wirtschaftlichkeit werden neue Möglichkeiten der automatischen Sortierung von Haus- und Gewerbeabfällen aufgezeigt.

Linkliste - NIR- & Röntgen-Detektoren

Projektberichte aus "www.cleaner-production.de"

Händisches Alt-Kfz-Recycling ©H.-G. Oed

Aufbereitung komplexer Baugruppen aus Alt-Kf´z durch identifizierende Verfahren (BMBF)
Der stetig steigende Kraftfahrzeugbestand in Deutschland und der ebenfalls stetig wachsende Anteil der verwendeten Kunststoffe erfordern neue Technologien zur Wiederverwendung der recycelbaren Kunststoffe und Bauteile aus Alt-Kfz. Die sortenreine Trennung der Kunststoffe und metallischen Teile kann bislang nur durch Demontage von Hand erreicht werden und ist damit sehr unwirtschaftlich. Im Rahmen dieses BMBF-Verbundvorhabens wurden für die Sortierung von geschredderten Kunststoffteilen zwei unterschiedliche Versuchsanlagen entwickelt und erprobt. Sie unterscheiden sich in der Durchsatzleistung, der Anzahl der Sortierfraktionen und dem verwendeten Sensor. Die Anlagen sind für differenzierte Anwendungsbedingungen individuell gestaltbar.

Recyclinganlage für medizinische Einwegprodukte (ICT)
MEDIREMAT ist ein Recyclingautomat mit dem medizinische Einwegprodukte wie Injektionsspritzen, Schläuche, Anästhesieartikel oder Beatmungstuben sortenrein rezykliert werden können.

Anlage nach dem MikroSort-Verfahren ©DBU

Intelligentes Verfahren zur Rohstoff-Sortierung (DBU)
Bei vielen Stoffen scheitert eine umweltfreundliche Weiter- oder Wiederverwendung an der mangelnden Sortenreinheit. Die CommoDaS GmbH und die Mogensen GmbH & Co. KG (beide Wedel) haben mit dem System MikroSort ein Sortierverfahren entwickelt, das die Bestandteile von zahlreichen Stoffen im Kornbereich 2-8 mm (Feinmaschine), 8-30 mm (Normalmaschine), 30-80 mm (Mittelmaschine) und 80-250 mm (Grobmaschine) voneinander trennen kann.

Metallgemisch - Aufgabematerial für Metal-X-Sortiertechnologie, ©DBU

Metal-X-Sortiertechnologie: Metalle schnell und zuverlässig sortieren (DBU)
Europaweiten Untersuchungen zufolge sind in deponierten Abfallströmen noch bis zu 15% Metalle enthalten. Aus Gründen der Ressourcenschonung und der Wiederverwertbarkeit ist es sinnvoll und wünschenswert, diese Metallreste aus dem Abfallstrom auszusortieren, um sie recyceln zu können. Um dies zu gewährleisten, bietet die Firma Separation Systems Engineering GmbH (SSE), ein Tochterunternehmen der Commodas-Gruppe (Wedel), eine neuartige Gerätefamilie mit der Bezeichnung Metal „X" an. Mit Hilfe elektromagnetischer Verfahren (Metallsensor) lässt sich damit eine 99prozentige Metallausbeute erzielen.

Stoffspezifische Aufbereitung von Ziegelbruch und Sanitärkeramik , ©DBU

Stoffspezifisches Recycling von Hochbauabfällen (DBU)
Das Aufkommen an mineralischen Bauabfällen besteht hauptsächlich aus Betonbruch aus dem Straßen-, Tief- und Hochbau sowie Mauerwerkbruch, der überwiegend aus Ziegelanteilen besteht. Während sich für Altbeton bereits geeignete Verwertungswege etabliert haben, bestehen für Mauerwerkbruch noch große Defizite hinsichtlich der Wiederverwertbarkeit. Um die wertvollen stofflichen Eigenschaften der einzelnen Bauschuttbestandteile gezielt nutzen zu können, muss das stoffspezifische Recycling im Hochbau verbessert werden. Das Projekt der Bauhaus-Universität Weimar, Professur Aufbereitung von Baustoffen und Wiederverwertung, zielte darauf ab, den Aufbau von Stoffkreisläufen am Beispiel von Ziegelbauschutt und Sanitärkeramik zu entwerfen.

Linkliste: Projektberichte aus unserer Datenbank (www.cleaner-production.de)

Termine, Kontakte, Cleaner Production Germany und Partner

Linkliste: Termine

Linkliste: Duale Systeme

Linkliste: DSD-Garantiegeber

Linkliste: Verbände

Linkliste: Institute

Linkliste: Cleaner Production Germany (CPG) und Partner

Impressum

Herausgeber:
Umweltbundesamt, Fachgebiet III 1.2
Wörlitzer Platz, D-06813 Dessau

Inhaltlich Verantwortlicher:
gemäß § 10 Absatz 3 MDStV (Anschrift wie oben):
Ralf Menzel
Tel.: +49 (0340) 21 03 - 2082
Fax: +49 (0340) 21 04 - 2082
ralf.menzel@uba.de

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