Bioabfallbehandlung

Biokompostwerk im Landkreis Bad Dürkheim

Ein Abfallwirtschaftsbetrieb hat für den Landkreis Bad Dürkheim ein mehrstufiges Verfahren zur umweltverträglichen Kompostierung von Biomüll entwickelt. Es hat den Vorteil, dass es wesentlich schadstoffärmer ist und der erzeugte Kompost aufgrund seiner Qualität besser vermarktet werden konnte. Die Kompostieranlage war für 117.000 Einwohner ausgelegt und behandelte Biomüll, Klärschlämme, Gartenabfälle und Mischpapier.

 

Zusammenfassung

Im Landkreis Bad Dürkheim wurde eine umweltverträgliche, moderne groß-technische Biomüllkompostieranlage errichtet.

Gegenüber den üblicherweise betriebenen Mischmüllkompostwerken hat die Biomüllkompostierungsanlage den Vorteil, dass sie wesentlich schadstoffärmer betrieben und der erzeugte Kompost aufgrund seiner Qualität besser vermarktet werden kann. Voraussetzungen hierfür sind die getrennte Sammlung von Biomüll in den Haushalten sowie die Anpassung der Sammlungsorganisation des Biomülls an die Ansprüche der zum Einsatz kommenden Verfahrenstechnik.

Die Kompostieranlage ist für die Behandlung von Biomüll, Klärschlämmen, Gartenabfällen und Mischpapier für 117.000 Einwohner ausgelegt.

Folgende Verfahrensschritte kommen zur Anwendung:

  • Aufbereitung: Siebtrommel, Abscheidung von Störstoffen, Handauslese.
  • Rotte: Rottetrommel mit Abluftabsaugung, Vor- und Hauptrotte in belüfteter Rottehalle mit Ablaufabsaugung.

 Besonders hervorzuheben sind das Mietenumsetzgerät 'Dynamocomb', mit dem das Material schonend umgesetzt wird sowie die gezielte Steuerung der Belüftung und Absaugung der Hallenluft zur Vermeidung von Kondenswasserbildung und Korrosionsproblemen.

Projektbeteiligte

Durchführende Institution

GML Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH

Weitere Projektdaten

Projekttitel: Biokompostwerk im Landkreis Bad Dürkheim

Projektnummer: FKZ 30441-6/5

Aktenzeichen: Text

Projektzeitraum: 1989 - 1993

Projektort: Deutschland (Rheinland-Pfalz)

Projektansprechpartner:

Frau Fischer
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+49 (340) 2103 3067
+49 (340) 2104 3067

Quelle: Fachbibliothek Umwelt des Umweltbundesamtes (UBA)