Abwasservorbehandlung
Die hygienisch unbedenkliche Einleitung von biologisch gereinigtem Abwasser in Badegewässer macht eine Entfernung der im Abwasser enthaltenen Keime erforderlich. Im Rahmen von Laboruntersuchungen wurde hierzu ein Verfahren erprobt, das eine weitreichende Entkeimung durch schockartigen Milieuwechsel und gleichzeitige Behandlung mit Ultraschall herbeiführt.
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Durch den Einbau der hydraulischen Barriere konnten erhöhte Abbauraten für den CSB, BSB sowie für Nitrat-Ablaufwerte erzielt werden.
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Schlagwörter:
Reinigungsleistung, Abwasserreinigung, Teich, Abwasserteich
Alle Schlagwörter
, Reaktionskinetik, Chemischer Sauerstoffbedarf, Biochemischer Sauerstoffbedarf, Nitrat, Krankheitserreger, Mikroorganismen, Textilien
Durch Einleitungsverbote, Verschmutzungszuschläge und getrennte Regenwassergebühren sind einige Ansätze zur nachhaltigen Wasserpolitik gegeben. Die Vielfalt der wasserrechtlichen Regelungen auf Landes- und Bundesebene bringt gegenläufige Effekte und kontraproduktive Anreize, weshalb eine selektive Deregulierung erforderlich scheint.
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Nach einer biologischen Vorreinigung wurde eine 2-stufige Biofiltration in den Reinigungsprozess integriert. Ausserdem wurde die Chlorung des gereinigten Abwassers zur Entkeimung durch eine UV-Bestrahlung ersetzt. Die Biofiltration soll eine Nitrifikation der stark schwankenden Ammoniumfracht, eine CSB- und Phosphorelimination, sowie einen Feststoffrückhalt sicherstellen. Es konnte eine CSB-Abnahme um ca. 60% auf ca. 35 mg/l, sowie eine Abnahme der Pges-Konzentration auf durchschnittlich 0,5 mg/l erzielt werden. Bei Einhaltung der Bemessungsfracht und einer ausreichenden Säurekapazität des Abwassers ist eine NH4-N-Konzentration im Ablauf von < 1,0 mg/l erreichbar.
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Quelle:
Umweltbundesamt (UBA)
Schlagwörter:
Weitergehende Abwasserreinigung, Biofilter, Kläranlage, Filtration
Alle Schlagwörter
, Abwasserreinigung, Abwasserhygienisierung, Nitrifikation, Denitrifikation, Oxidation, UV-Strahlung, Bestrahlung, Ammonium, Phosphatelimination, Chemischer Sauerstoffbedarf, Schadstoffminderung
Bei der Analyse von Abwasserproben aus dem Ablauf der Vor- und Nachklärung mehrerer kommunaler Kläranlagen sowie einer Regenwasserprobe wurde ein ausgeprägter Zusammenhang zwischen suspendierten Feststoffpartikeln und adsorbierten Schadstoffen festgestellt. Die Reinigungsprozesse wurden durch die Größenverteilung der Feststoffpartikel erheblich beeinflußt.
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Als Alternative zum klassischen Wassernutzungssystem gilt das DESAR-Konzept, "Decentralised Sanitation and Reuse". Es basiert auf dezentralen und kostengünstigen Systemlösungen, die mit geringen spezifischen Wasserverbräuchen arbeiten. Im Mittelpunkt stehen hierbei ursprungsnahe Behandlungen der Stoffströme und die Wasser-Wiederverwendung.
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In Abwasserspeicherreservoirs in Israel kommt es häufig zur unerwünschten Akkumulation hoher Nitritmengen. Ursache sind verschiedene Faktoren, z.B. Sonneneinstrahlung, erhöhte Ammoniakkonzentrationen, Bioverfügbarkeit von Eisen. Untersuchungen zeigten, dass die Erhöhung der aktiven Nitrifikantenmasse durch Bereitstellung abgedunkelter Aufwuchsflächen das Problem lösen kann.
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Die Versuche im großtechnischen Maßstab verliefen sicher und störungsfrei und bestätigten eindeutig die Eignung abgedeckter Scheibentauchkörper zur vorgeschalteten Denitrifikation. Durch die Umrüstung bestehender Kläranlagen mit Scheibentauchkörperanlagen können die verschärften gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich der Ablaufkonzentrationen an Gesamtstickstoff eingehalten werden.
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Anhand von Untersuchungen mit drei unterschiedlichen Sickerwässern gelang es, die verfahrenstechnische Kombination aus chemischer Oxidation und biologischer Nachreinigung soweit zu optimieren, dass sich der Energiebedarf gegenüber einer alleinigen Oxidation um bis zu 30% reduziert.
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