Industrieabwasserbehandlung

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Bei der Gewebeherstellung werden die Fasern mit Spulöl behandelt, das anschließend aus den Textilien wieder ausgewaschen wird. Das anfallende Abwasser muss aufwändig gereinigt werden, da Spulöle sich schlecht biologisch abbauen lassen. Der Schadstoffabbau durch Radikalreaktionen unter Zuhilfenahme von energiereichem Licht führt hier zu deutlichen Chemikalien- und Energieeinsparungen.
Quarzröhre
© DBU
Der entwickelte Reaktor leitet das schadstoffbelastete Wasser in UV-durchlässigen Quarzröhren direkt durch die Gasentladung. Durch seine größere UV-Übertragungsfläche benötigt er weniger Energie und ist trotzdem leistungsstärker als herkömmliche fotochemische Reaktoren.
Schlagwörter:  Abwasser, UV-Strahlung, Abbau, Schadstoff Alle Schlagwörter , Reaktor, Elektrode, Gasentladungslampe, Energieverbrauch, Abwasserbehandlung
In dem Anlagenkomplex läuft die Behandlung des Wollwaschwassers in mehreren Schritten ab. Zunächst werden Sande, Kletten, grobe Fasern und Wollfettes Trommelfiltern und Dekanteranlagen entfernt. Anschließend wird das Abwasser in der Eindampfungs- und Feuerungsanlage zu 95 % ausgedampft. Das dabei entstehende Konzentrat wird verbrannt. Das gesammelte Brüdenkondensat wird in den Bioreaktoren unter aeroben Bedingungen biologisch gereinigt. Mit dem Verfahren wurde der Frischwasserverbrauch um 44 %, der Reststoffanfall um 50 %, der Pestizidgehalt am Einlauf um 40 %, der CSB-Gehalt um 90 % und der AOX-Gehalt um 80 % gesekt. mehr…>
Schlagwörter:  Verbrennung, Eindampfung, Abwasserbeseitigung, Biologische Abwasserreinigung Alle Schlagwörter , Bioreaktor, Abwasserreinigung, Abwasserbehandlung, Industrieabwasser, Hochbelastetes Abwasser, Textilindustrie, Wassereinsparung, Abfallvermeidung, Schadstoffminderung, Chlorverbindung, Chemischer Sauerstoffbedarf, Halogenverbindung, Halogenkohlenwasserstoff, Organische Verbindung, Chlorkohlenwasserstoff, Pestizidgehalt, Brüdenkondensat, Abwärmenutzung, Abgasreinigung
Die Durchlaufwasserkühlung des Warmbreitbandwalzwerkes wurde auf ein geschlossenes Kühlwasserkreislaufsystem umgestellt, wobei das Wasser durch 33 Kiesfilter gereinigt wird. Die Rückspülwässer der Kiesfilter werden durch Sedimentation, Fällung, Flotation und Filtration gereinigt. Da das verwewndete Weserwasser hohe Salzgehalte aufweist, wird zur Vermeidung zu hoher Salzkonzentrationen ein Teil des gereinigten Abwassers aus dem Kreislauf ausgeschleust. Die Abwassermenge des Gesamtwerkes wurde bei Ablaufkonzentrationen von 0,3 mg/l an Mineralölkohlenwasserstoffen, 0,3 mg/l an Gesamteisen und weniger als 50 µg/l an Chrom und Nickel halbiert. mehr…>
Schlagwörter:  Wasserkreislauf, Wasserwiederverwendung, Abwasserminderung, Schadstoffelimination Alle Schlagwörter , Chloridgehalt, Schwermetall, Öl, Fett, Stahlindustrie, Gießerei, Industrieabwasser, Kiesfilter, Sedimentation, Fällung, Flotation, Filtration, Salzgehalt, Abwasserbehandlung, Abwasserreinigung, Chemische Abwasserreinigung, Mechanische Abwasserreinigung, Wassereinsparung
Zur Einengung der Wasserkreisläufe wurde eine Kreislaufwasserreinigungsanlage errichtet. Die 1. Stufe besteht aus einer Flotationsanlage und die 2. Stufe aus einem Flotations-Filtrationsstofffänger. Nach der 2. Stufe hat das Wasser einen Feststoffgehalt von 10 - 30 mg/l und wird anstatt Frischwasser eingesetzt. Es wurde eine spezifische Abwassermenge von ca. 6,5 l/kg Papier erreicht. Zur biologischen Reinigung des Abwassers wurde ein Schlaufenreaktor nach dem HCR-Verfahren (High Performance Compact Reaktor) eingesetzt. Dieser erreicht durchschnittlich einen CSB-Abbau von 63 % und einen BSB5-Abbau von 81 %. Da diese Werte nicht den rechtlich geforderten Werten entsprechen, muss der HCR-Anlage eine konventionelle Belebungsanlage nachgeschaltet werden. mehr…>
Schlagwörter:  Biologische Abwasserreinigung, Wasserkreislauf, Flotation, Fällung Alle Schlagwörter , Flockung, Filtration, Bioreaktor, Industrieabwasser, Papierindustrie, Abwasserminderung, Wasserwiederverwendung
In diesem deutsch-russischen Kooperationsprojekt wurde eine modular aufgebaute Containerkläranlage an drei verschiedenen Industriestandorten in Russland erfolgreich erprobt. Sie ist für den Einsatz folgender Wasseraufbereitungsanlagen vorbereitet: Vorklärung, Neutralisation, Biologische Reinigungsstufe, Nachklärung und Aktivkohlefiltration. mehr…>
Das entwickelte, einstufige Verfahrenskonzept zur Behandlung stark belasteter Industrieabwässer ermöglicht neben dem Abbau von Kohlenstoffverbindungen die Integration eines effektiven Nitrifikationsprozesses aus der eigentlich zweiten Behandlungsstufe. Das biologische Verfahren benötigt keine zusätzlichen Chemikalien, erlaubt eine Stickstoffrückgewinnung als qualitativen Dünger und ist als kompakte Anlagentechnologie realisierbar. mehr…>
Schlagwörter:  Industrieabwasser, Chemischer Sauerstoffbedarf, Schwermetall, Grenzwert Alle Schlagwörter , Chemikalien
Die Projektpartner untersuchen Mechanismen, mit denen Schwermetallionen mittels Elektrokoagulation/Elektroflotation aus Industrieabwässern entfernt werden können. Sie ermitteln darüber hinaus ideale Betriebsparameter und Elektrodenmaterialien. Die Anwendung der Untersuchungsergebnisse auf ein reales Galvanikabwasser zeigt, dass sämtliche Metallionen mit dem vorgestellten Verfahren gut entfernbar sind. mehr…>
Schlagwörter:  Industrieabwasser, Galvanoabfall, Flotation, Koagulation Alle Schlagwörter , Schwermetall, Ionen
Das Projekt optimiert die Ferritsynthese bei Raumtemperatur und erforscht die maximalen Einbaugrade von Schwermetallionen in die Ferrit-Struktur des Magnetits sowie die entstehenden Verbindungen und Bindungsmechanismen. Die vorgestellte Weiterentwicklung des Ferrit-Prozesses kann Schwermetalle aus Galvanik-Abwässern vollständig abscheiden. mehr…>
Schlagwörter:  Ferrit, Schwermetall, Industrieabwasser, Galvanoabfall
Die Datenfernübertragung und Fernsteuerung der einzelnen Komponenten funktionierte fehlerfrei und ist somit ein sinnvolles Hilfsmittel zur Unterstüztung des Klärwerkpersonals. Es hat sich jedoch gezeigt, daß das Personal in der Fernwartungszentrale die notwendigen Änderungen, wie z. B. das Schließen eines Schiebers, nicht vornimmt, sondern vielmehr den Kontakt zum lokalen Anlagenpersonal sucht. Wichtig ist daher ein enger Kontakt zwischen dem beratenden Ingenieur und dem Klärwerkspersonal.
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