Klärschlammbehandlung
Klärschlamm entsteht nach der Abwasserbehandlung durch Sedimentation. Wegen seines hohen Stickstoff- und Phosphatgehaltes wird er häufig als Dünger in der Landwirtschaft eingesetzt.
In Deutschland ist dieser Verwertungsweg aufgrund einer strengen Gesetzgebung stark rückläufig, denn Klärschlamm enthält Schadstoffanteile, die sich ausbreiten und im Boden anreichern. Vorsorglich werden nur noch Klärschlämme von hoher Qualität in der Landwirtschaft eingesetzt, der andere Teil wird verbrannt und dessen Energie genutzt. Allerdings können auch bei einer Mitverbrennung in Kraft- und Zementwerken Schadstoffe freigesetzt werden.
Die entwickelten und erprobten technischen Lösungen zur umweltgerechten Verwertung und Beseitigung von Klärschlamm umfassen
• die Behandlung (Trocknung),
• die Ausbringung (Landwirtschaft) und
• die Verbrennung (Emissionen, Energieausbeute).



