Klärschlammbehandlung

Klärschlamm entsteht nach der Abwasserbehandlung durch Sedimentation. Wegen seines hohen Stickstoff- und Phosphatgehaltes wird er häufig als Dünger in der Landwirtschaft eingesetzt.
In Deutschland ist dieser Verwertungsweg aufgrund einer strengen Gesetzgebung stark rückläufig, denn Klärschlamm enthält Schadstoffanteile, die sich ausbreiten und im Boden anreichern. Vorsorglich werden nur noch Klärschlämme von hoher Qualität in der Landwirtschaft eingesetzt, der andere Teil wird verbrannt und dessen Energie genutzt. Allerdings können auch bei einer Mitverbrennung in Kraft- und Zementwerken Schadstoffe freigesetzt werden.


Die entwickelten und erprobten technischen Lösungen zur umweltgerechten Verwertung und Beseitigung von Klärschlamm umfassen
• die Behandlung (Trocknung),
• die Ausbringung (Landwirtschaft) und
• die Verbrennung (Emissionen, Energieausbeute).


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Die Untersuchung zeigt, dass das Verfahren in der Lage ist, kommunale und begrenzt auch industrielle Schlämme so weit zu reinigen, dass sie in der Landwirtschaft weiterverwendet werden können. Auch eine Kombination mit einer vorgeschalteten verkürzten Faulstufe erweist sich als viel versprechender Ansatz. mehr…>
Schlagwörter:  Klärschlamm, Schlammbehandlung, Schadstoff, Dioxine Alle Schlagwörter , Kläranlage
Algen können zur biochemische Abscheidung von CO2 aus Faulgasen eingesetzt werden. Sie wandeln CO2 in Biomasse und Sauerstoff um und erhöhen so den Methananteil im Faulgas. Aus der Biomasse kann wiederum Biogas gewonnen und so der Gasertrag gesteigert werden. Das Verfahren steht prinzipiell für Gase mit ähnlicher Zusammensetzung zur Verfügung. mehr…>
Schlagwörter:  Biogas, Methan, Mikroalgen, Klärschlamm Alle Schlagwörter , Faulung
Die projektbeteiligten prüften die Verwertbarkeit von Biogas für die Mikroalgenproduktion sowie die Möglichkeiten zur Verwertung der Biomasse bzw. des gereinigten Gases. Die Ergebnisse belegen die vielfältigen Verwertungsmöglichkeiten für Algenbiomassen. Außerdem ist die Algenpopulation zur Eliminierung und Rückgewinnung von Phosphat aus Abwässern geeignet. Gleichzeitig können Schadstoffe abgetrennt werden. mehr…>
Schlagwörter:  Biogas, Methan, Biomasse, Mikroalgen Alle Schlagwörter , Abwasserreinigung
In der Studie werden unterschiedliche Entsorgungspfade bezüglich ihrer Umweltverträglichkeit, Wirtschaftlichkeit und des jeweiligen Standes der Technik bewertet. Die Ergebnisse geben insbesondere politischen Entscheidungsträgern die Möglichkeit, ihre Wahl einer bestimmten Entsorgungsoption wissenschaftlich zu fundieren. mehr…>
Schlagwörter:  Klärschlammverwertung, Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit, Stand der Technik Alle Schlagwörter , Kreislaufwirtschaft
In einer zweistufigen, anaeroben Anlage nach dem Schwarting-Uhde-Verfahren konnte der Nachweis geführt werden, dass die biologische Behandlung von organischen Abfällen, selbst von Restmüll, eine ökonomische und ökologische Entsorgungsalternative zur Verbrennung darstellt. Die Prozessreststoffe können aufgrund ihrer geringen Atmungsaktivität deponiert werden. mehr…>
An Hand unterschiedlicher Testverfahren wurden Inhaltsstoffe und Langzeitverhalten verschiedener Wasserwerksschlämme untersucht. Es konnte gezeigt werden, dass über den Zeitraum einiger Jahre ihre Deponierung auch in kleinen, offenen Zwischenlagern unkritisch ist, eine längerfristige Deponierung jedoch durch geeignete Maßnahmen abgesichert werden muss. mehr…>
Die Zugabe von dechlorierenden Bakterien aus geeigneten Sedimenten führt bei der Klärschlammbehandlung zur Abspaltung von Chloratomen und besseren Verfügbarkeit für den weiteren mikrobiellen Abbau. Hierdurch kann bei der Klärschlammverwertung auf landwirtschaftlichen Nutzflächen potentiellen Schadstoffeinträgen vorgebeugt werden. mehr…>
Die Integration einer Hochlaststufe nach dem Prinzip des Schwarting-Uhde-Verfahrens in eine bestehende Schlammfaulungsanlage führte zu einer stabilen Betriebsweise, verbunden mit einer höheren Biogasproduktion, besseren Abbauraten und geringeren Betriebskosten. Die Ergebnisse sind sehr gut auf andere Kläranlagen mit anderen Klärschlämmen übertragbar. mehr…>
Durch konstruktive Veränderungen am Pulsations-Versuchsreaktor konnte eine Senkung der CO – Emissionen auf 100 mg/Nm³ bei einem TOC-Gehalt von C <1% in den Aschen erzielt werden. Im Mittelpunkt der hierzu durchgeführten Untersuchungen standen Formen, Größen und Lagen von Aero-Ventilen sowie die Optimierung der Brennkammer. mehr…>
Beim Einblasen von getrocknetem Klärschlamm wurden keine negativen Auswirkungen auf den Hochofenbetrieb festgestellt. Gleichfalls mit einer Intensität von bis zu 0,8 t/h konnte der beladene Aktivkoks über die Blasformen dem Hochofenprozeß zugeführt werden. Während des Klärschlammeinblasens wird das metallurgische Schmelzergebnis mit Ausnahme des Phosphorgehaltes im Vergleich zum Normalbetrieb keine wesentlich größeren Schwankungen auf. Das Roheisen entsprach den festgelegten Normen.
Schlagwörter:  Klärschlammverwertung, Koks, Aktivkohle, Energetische Verwertung Alle Schlagwörter , Brennstoffsubstitution, Abfallverwertung, Recycling, Klärschlammbehandlung, Thermisches Verfahren, Industrieofen, Hochofen, Eisen- und Stahlindustrie, Reststoff, Schadstoffelimination, Metallurgie, Feuerung,
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