KWK
Unter Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK-Anlagen) werden technische Systeme verstanden, die kombiniert Strom und Wärme bereitstellen und damit durch den sehr viel höheren Wirkungsgrad einen wesentlichen Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen leisten. Je nach Bedarf wird dann in variablen Anteilen Strom bzw. Wärme produziert.
Mit dem 2002 in Kraft getretenen KWK-Gesetz wird die klimaverträgliche Energiewandlung mittels KWK-Anlagen weiter gefördert. Es fördert insbesondere auch kleinere Anlagen mit einem Zuschlag in Abhängigkeit vom Alter und dem Modernisierungszustand.
Der Trend zur dezentralen Energieversorgung wird durch Technologien der Kraft-Wärme-Kopplung, wie z.B. Blockheizkraftwerke, Brennstoffzellen und Stirling-Motoren unterstützt. Insbesondere mit kleineren KWK-Anlagen (Mikro-KWK), die durch das neue KWK-Gesetz besonders gefördert werden, kann das Modell eines virtuellen Kraftwerks mit vielen dezentralen Mikro-KWK-Anlagen verwirklicht werden.
Weitere Bedeutung kommt den Technologien der KWK als Bindeglied von der heutigen fossilen Energiewirtschaft zur zukünftigen Wasserstoffwirtschaft zu. Dezentral können Mikro-KWK-Anlagen dann über Gasleitungen mit Wasserstoff versorgt werden.




