Lärmminderung

Der wirksamen Bekämpfung von Lärm kommt gerade in hochverdichteten Siedlungs- und Wirtschaftsräumen eine große Bedeutung zu, weil er nicht nur belästigend wirkt, sondern sogar gesundheitliche Beeinträchtigungen verursachen kann. Im Ergebnis verschiedener Untersuchungen wurde deutlich, dass Lärm Hörschäden auslöst und das Herzinfarktrisiko, insbesondere bei Männern, deutlich erhöht.
Auch in der Bundesrepublik Deutschland ist die Bevölkerung einer Vielzahl von Geräuschquellen ausgesetzt. Hiervon werden insbesondere der Automobil- und Flugverkehr, Bauarbeiten und der Betrieb technischer Maschinen und Anlagen in Industrie und Gewerbe als störend empfunden.
Mittlerweile ist es möglich, den Lärmproblemen der modernen Industriegesellschaft erfolgreich entgegen zu wirken. Voraussetzung hierfür war die Erforschung des Ausmaßes und der Wirkungen von Lärm, um Immissionsbegrenzungen in Verbindung mit Schallschutzanforderungen festlegen zu können.
Auf dieser Plattform werden nachfolgend Maßnahmen aus Forschungs- und Entwicklungsvorhaben vorgestellt, mit denen die Geräuschpegel aus den genannten Bereichen vermindert werden können:
- Straßenlärm lässt sich beispielsweise durch die Verarbeitung zweischichtiger offenporiger Asphalte oder innovative Gummimischungen für Autoreifen reduzieren.
- Durch Umrüstungen von Müllsammelfahrzeugen mit lärmarmer Technik können der Schallleistungspegel beim Arbeitszyklus und die Impulshaltigkeit der Arbeitsgeräusche gemindert werden.
- Für die Weiterentwicklung und Einführung lärmarmer Techniken in Industrie und Gewerbe seien an dieser Stelle exemplarisch der Einsatz von Membranschalldämpfern an Vakuumpumpen zur Papierherstellung und eine bessere Ausformung der Übergänge bei vollmechanisierten Rundholzplätzen in Sägewerken genannt.
Aus der Prozesswärme wurde Strom erzeugt und ins Werknetz abgegeben. Die Emissionen (Staub, organische und anorganische Verbindungen) aus der Filteranlage lagen unter den genehmigten Werten. mehr…>

