Lebensmittel

Zukunftsorientiertes Wirtschaften in der Lebensmittel- bzw. Ernährungsindustrie ist eng verbunden mit einer ökologischen Ausrichtung der gesamten Wertschöpfungskette. Diese reicht von der umweltgerechten landwirtschaftlichen Produktion über die Lebensmittelverarbeitung, deren Verpackung und Transport bis hin zum Konsumenten.


Technologieinnovationen aus Deutschland tragen in diesem Bereich dazu bei,
• die eingesetzten Rohstoffe weitestgehend ausschöpfen zu können,
• den Verbrauch von Wasser und Energie bei der Lebensmittelherstellung zu senken und hierbei anfallende Neben- und Abfallprodukte einer hochwertigen Verwendung zuführen zu können,
• Lebensmittelverpackungen hinsichtlich des Materialbedarfs und der Recyclingfähigkeit zu optimieren und
• energiesparende oder klimafreundliche Kälteanlagen in Transportfahrzeugen und Supermärkten einsetzen zu können.
Bei den Forschungs- und Entwicklungsansätzen in der Lebensmittelindustrie kommt der „weißen“ Biotechnologie eine große Bedeutung zu. Dieser Datenbank enthält hierzu zahlreiche Projekthinweise, z.B.:
• Wertstoffgewinnung aus Trestern der Obst- und Gemüseverarbeitung für den Einsatz in funktionellen Lebensmitteln.
• Herstellung von Eiprodukten, bei denen die cholesterinhaltigen gesättigten Fette durch verwandte ungesättigte Pflanzenöle substituiert werden.
Technische Prozessoptimierungen bilden einen weiteren Themenschwerpunkt:
• Anwendung des Hochdruckverfahrens zur energiesparenden und schonenden Haltbarmachung von Lebensmitteln.
• Verringerung der Stillstandszeiten technischer Anlagen durch den Einsatz von Sensorsystemen zur Überwachung der Belagsbildungen in Aggregaten.
• Entwicklung von Maßnahmen zur Wärmenutzung und Energieeinsparung bei der Zuckergewinnung, in Bäckereien und in der fleischverarbeitenden Industrie.


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In dem Projekt zur Kraft-Wärme-Kopplung mit 26 MW ist die ausgeweitete Nutzung des Abfallprodukts Bagasse aus der Zuckerherstellung vorgesehen. Neben der Nutzung der eigenen Abfälle sollen die Reste einer weiteren Zuckerrohrmühle als Brennstoff eingesetzt werden. Das Projekt wird den Dampfbedarf für die Produktion sowie den Strombedarf der Zuckerproduktion und der Nebengebäude abdecken. Der Überschuss wird in das staatliche Netz eingespeist. Das Projekt gilt als beispielhafter Test für zukünftige CDM-Projekte.
Die isoelektrisch fokussierte Zerschäumungsanalyse ist eine effektive Methode, um Proteine aus wässrigen Lösungen anzureichern. Außerdem kann sie durch kleine Variationen zur Isolierung von Enzymen und Antikörpern sowie zur Proteinreinigung eingesetzt werden. mehr…>
Die Ergebnisse belegen, dass Apfeltrester bei richtiger Aufbereitung Getränken und Lebensmitteln zugesetzt werden können und damit aufgrund ihres Gehalts an prä- und probiotisch wirkenden Inhaltsstoffen, insbesondere auch als Ballaststoff einen Zusatznutzen erzielen. Sie sollten deshalb als nachwachsender Rohstoff bewertet werden.
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Schlagwörter:  Getränkeindustrie, Lebensmittelherstellung, Obst, Rohstoff Alle Schlagwörter , Abfallminderung
Apfeltrester und Reststoffen, die bei der Produktion von Tiefkühprodukten aus den Gewürzpflanzen Petersilie, Dill und Basilikum anfallen, können als Halbfertigprodukte verschiedartig verwertet werden: Als Zutat in Backwaren und Fertigbackmischungen, als Zusatzstoff für Getränkegrundstoffe oder als Träger für Aromen und andere bioaktive Produkte.
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Hauptziele des Vorhabens waren die Entwicklung einer angepassten technischen Lösung und die Erprobung eines neuartigen Katalysatormaterials aus dem sibirischen Angarsk, das möglicherweise einen höheren Abbau des CSB bei Kläranlagen erlauben würde.
Mit der errichteten Anaerobanlage gelang es, die Abwässer der Firma Lindavia Fruchtsaft AG kostengünstig und betriebsstabil auf ein Konzentrationsniveau kommunalen Abwassers zu reinigen. Im Vordergrund stand hierbei die Verringerung der CSB-Fracht sowie der Schlammmengen, die an die Kläranlage abgegeben werden. Die gewählte Anlagenkonzeption weist einen als UASB-Reaktor konzipierten Methanreaktor mit getrennter Versäuerung auf. mehr…>
Um die Stillstandszeiten von technischen Anlagen in der deutschen Milch- und Bierindustrie zu verringern, wurde ein Sensorsystem zur Überwachung von Belagsbildungen in den Aggregaten und zur Bestimmung von Reinigungsmaßnahmen entwickelt und erfolgreich getestet. Das System besteht aus Interdigitalsensoren und einer multivariaten Signalauswertung. mehr…>
Sprühtrocknungsprozesse können mit den erarbeiteten Verfahren hinsichtlich ihrer Neigung zur Foulingbildung, der Reinigbarkeit sowie der Reproduzierbarkeit des Foulingverhaltens beurteilt werden. Damit sind die apparativen Möglichkeiten zur Messung und Beurteilung von monetären und stofflichen Einsparmöglichkeiten geschaffen.
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Es gelang, Antihaftbeschichtungsmaterialien auf der Basis von anorganisch-organischen Nanokompositen zu erzeugen, die sich über nasschemische Applikationsverfahren auf Edelstahloberflächen aufbringen lassen und auf diesen Untergründen sehr gut haften. Von beschichteten Labormustern mit sehr glatten Antihaftoberflächen konnte mit Druckluft sogar Hochfettmolke fast vollständig entfernt werden. mehr…>
Die „Zagebacka Pivovara“ Brauerei produziert pro Jahr 1,2 Mill. Hektoliter Bier. Das bei der Bierherstellung während der Gärung anfallende CO2 wird aufgefangen und gereinigt, um später im Produktionsprozess wiederverwendet werden zu können. Auf diese Weise könne Zukäufe von künstlich hergestellten CO2 vermieden werden.
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