Regenerative Energien

© DBU
Das Verfahren der Flash-Pyrolyse erlaubt es, Abfallholz zu einem flüssigen Energieträger mit wenigen Verunreinigungen zu verarbeiten. Beim Pyrolyseprozess gibt es einen wesentlichen Vorteil im Vergleich zur herkömmlichen Verbrennung von Altholz: Die Vergasung und Kondensation von giftigem Material aus dem Holz wird unterdrückt und die gefährlichen Substanzen konzentrieren sich in der Asche. Aus 100 kg Altholz lässt sich 65-75 kg schadstoffarmes Öl gewinnen, das als Treibstoff für die Energieversorgung und Basis für Chemierohstoffe genutzt werden kann.
Schlagwörter:
Energieträger, Altholz, Holzabfall, Pyrolyse
Alle Schlagwörter
, Verbrennung, Vergasung, Kondensation, Asche, Öl, Chemierohstoff, Treibstoff, Schadstoffbelastung, Energetische Verwertung, Schadstoffminderung, Abfallverwertung, Brennstoff, Flüssiger Brennstoff

© DBU
Sonnenkollektoren erhalten mit der „Vakuum-Sputter-Technologie“ ein langlebiges, gleichmäßig beschichtetes Kupferblech mit sehr hoher solarer Absorption. Das Kathoden-Zerstäubungsverfahren ist eine umweltfreundliche Alternative zur Galvanik.
Schlagwörter:
Solarkollektor, Absorber, Absorption, Beschichtung
Alle Schlagwörter
, Energieinsparung
Im gesamten Bundesgebiet stehen eine große Zahl nicht mehr genutzter Tiefbohrungen aus der Erdöl- und Erdgasexploration zur Verfügung. Diese Altbohrungen stellen ein erhebliches Potential für geothermische Nutzung nach der Technologie der Tiefen Erdwärmesonde (TES) dar. Das thermische Potential der TES ist tiefenabhängig und liegt im Bereich von etwa 50 bis 500 kW. Daher lassen sich Anlagen von 100 bis 1.000 kW Heizleistung realisieren. Gegenüber herkömmlichen Wärmepumpenanlagen (mit Luft, Erdreich oder Grundwasser als Quelle) bietet das TES-Verfahren den Vorteil einer höheren Quelltemperatur, wodurch die Effizienz der Wärmepumpe höher ist.
Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass schwefelarme fossile sowie biogene Kraftstoffe zum Einsatz in Diesel-Großmotoren unter Klimagesichtspunkten ein sinnvoller Ersatz für fossiles schwefelhaltiges Schweröl sind. Für biogene Treibstoffe sind dabei keine technischen Anpassungen an den Motoren nötig, der Anbau der Biomasse muss jedoch nachhaltig sein, um einen positiven Klimaeffekt zu erzielen.
mehr…>
Schlagwörter:
Großdieselmotor, Emission, biogene Kraftstoffe, Antriebstechnik
Alle Schlagwörter
, Fahrzeug
Die Niedersächsische Energie-Agentur hat 1998 mit Unterstützung des Nds. Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten die Fachinformations- und Beratungsstelle BEN (Bioenergie Niedersachsen) eingerichtet. BEN ist zuständig für Initialberatung, Fördermittelberatung, Projektbegleitung und Öffentlichkeitsarbeit im Bereich der energetischen Nutzung nachwachsender Rohstoffe.
Quelle:
Bioenergie Niedersachsen
Das im Projekt entwickelte Geoinformationssystem erlaubt die realitätsnahe Evaluierung des Klimaschutzpotenzials der Biogaseinspeisung in das Erdgasnetz und leitete für dessen Aktivierung Maßnahmen ab. Durch die Biogaseinspeisung lässt sich das Biomasseangebot von der Energienachfrage entkoppeln und ein großer Anteil des Biomassepotenzials klimaschonend erschließen.
mehr…>
Schlagwörter:
Energieversorgung, Biogas, Biomasse, Geographisches Informationssystem
Alle Schlagwörter
, Gülle
Mit der neu entwickelten Röhrenpresstechnik können Störstoffe im Gegensatz zu herkömmlichen Aufbereitungsverfahren (Handverlesung und Hammermühlen) besonders gut und energieeffizient abgetrennt werden. Zur Weiterverarbeitung der Gärreste zu Kompost wird eine neuartige umweltenlastende Membranabeckung eingesetzt.
mehr…>
Quelle:
Umweltbundesamt (UBA)
Schlagwörter:
Biogas, Biogasanlage, Gaserzeugung, Kompostierung
Alle Schlagwörter
, Kompost, Verrottung, Membran, Abdeckung, Lebensmittel, Abfallverwertung, Aufbereitungsverfahren, Brauerei, Blockheizkraftwerk, Ferngasversorgung, Elektrizitätserzeugung, Energieverbrauch, Hygienisierung, Keim, Sporen
Ziel des Projektes der „ASKI“ ist der Bau eines Blockheizkraftwerkes, dass mit Faulgas aus Klärschlamm aus dem Zentralklärwerk Ankara (Türkei) betrieben wird. In seiner Art und Größenordnung ist dieses Projekt bislang in der Türkei einzigartig und stellt ein Referenzobjekt für ökonomisch und ökologisch optimierte Stromversorgung dar. Das Projekt wird mit Mitteln der KfW gefördert.

© BMU / Bernd Müller
In der süddeutschen Stadt Pfaffenhofen erzeugt ein Biomasse-Heizkraftwerk Strom aus Waldhackschnitzeln und Sägewerksresthölzern und versorgt die Stadt zudem mit Dampf, Fernwärme und Kälte. Mit der erzeugten Strommenge kann der Bedarf von rund 10.000 Haushalten abgedeckt werden. Gleichzeitig versorgt das umweltfreundliche Kraftwerk über ein 17 Kilometer langes Netz bis zu 150 Abnehmer mit Fernwärme, darunter eine Klinik, Industrie- und Gewerbebetriebe, Schulen, das Rathaus sowie viele private Haushalte. 80.000 Tonnen Holz aus den umliegenden Wäldern sowie Abfälle aus Sägewerken und der holzverarbeitenden Industrie ersetzen in Pfaffenhofen etwa 24 Millionen Liter Heizöl und ersparen der Atmosphäre pro Jahr rund 65.000 Tonnen zusätzliches Kohlendioxid. Schadstoffemissionen werden durch eine nachgeschaltete Rauchgasreinigungsanlage auf niedrigem Niveau gehalten.
Quelle:
Umweltbundesamt (UBA)
Schlagwörter:
Blockheizkraftwerk, Biomasse, Erneuerbare Ressourcen, Emissionsminderung
Alle Schlagwörter
, Rauchgas, Abgasreinigung
Das Biomassen-Informations-Zentrum bietet entsprechenden Zielgruppen Informationen über die thermische Nutzung biogener Festbrennstoffe. Ziel ist es, in Deutschland den Anteil an Biomasse zukünftig zu vergrößern und die Energienachfrage im Rahmen einer umwelt- und klimagerechten sowie nachhaltigen Energieversorgung zu decken.
Quelle:
BIZ Biomasse Infozentrum




