Sanierungstechnik
Sanierungsverfahren müssen immer dann zum Einsatz kommen, wenn es nicht mehr gelingt, im Boden oder Grundwasser befindliche Kontaminationen durch natürliche Abbau- und Rückhalteprozesse zu mindern.
In Deutschland waren zuletzt nach der Wiedervereinigung große Anstrengungen erforderlich, um in den Neuen Bundesländern erfasste und als problematisch eingestufte Altablagerungen (ehemalige Müllkippen oder Altdeponien) und Altstandorte (Betriebsgelände) zu sanieren. Neben den unerwünschten Relikten der industriellen Entwicklung gab und gibt es hierzulande auch sanierungsbedürftige Flächen, auf denen Umweltschäden durch eine militärische Nutzung und durch die Produktion von Rüstungsgütern entstanden sind.
Zu den in diesem Zusammenhang entwickelten und erprobten Verfahren zur Gefahrenabwehr gehören die Einkapselung und hydraulische Maßnahmen. Für die Ursachenbekämpfung kommen in Abhängigkeit der Standortbedingungen sowie der vorliegenden Schadstoffqualität und -quantität entweder on site- oder in situ-Verfahren in Betracht:
On site:
Thermische oder biologische Behandlung, waschen, extrahieren, verfestigen.
In situ:
Bodenluft absaugen, Grundwasser abpumpen, biologische Behandlung, chemische Fixierung.
Alle Verfahren sind heutzutage technisch optimiert und leisten vielerorts Hilfestellung dabei, entstandene Umweltschäden und die damit häufig einhergehenden gesundheitlichen Risiken für Tier und Mensch zu beseitigen.
Altlastensanierungen sind aber stets mit hohen Kosten und einem erheblichen Zeitbedarf verbunden. Zukünftig müssen verstärkt Vorsorgemaßnahmen ergriffen werden, um der Erschöpfung und begrenzten Belastbarkeit der Ressourcen Boden und Wasser gerecht zu werden.


Im Gegensatz zu herkömmlichen Analyseverfahren entfällt die Entnahme großflächiger Bodenproben für die Untersuchung im Labor. Mit dem transportablen Sensor können die Probennahme und die Analyse direkt vor Ort erfolgen.


