Steine & Erden

Damit sich die Wirtschaft eines Landes entwickeln und florieren kann, müssen ausreichend nichtmetallische Mineralrohstoffe, Industrieminerale sowie insbesondere Steine (z.B. Kies) und Erden (z.B. Lehm, Ton, Kalk) verfügbar sein.


Aus Ton werden beispielsweise Mauerziegel und Dachpfannen hergestellt. Außerdem kommen Tone und Tonminerale in der Keramik-, Nahrungsmittel- und Chemischen Industrie, beim Deponiebau u.v.m. zum Einsatz.
Kalk zählt beim Umweltschutz als universell einsetzbares Mittel, z.B. in der Trinkwasseraufbereitung, Abwasser- und Abgasreinigung, Geruchsbekämpfung, Klärschlammbehandlung und der Neutralisation saurer Böden. Auch als Grundstoff für die Glasindustrie ist er relevant.
Zement - ein Gemisch aus Kalkstein, Ton, Sand und Eisenerz - bildet die Grundlage für die Herstellung von Beton, der u.a. für die Bauwirtschaft unverzichtbar ist.
Umweltbelastungen sind beim Abbau und der Verarbeitung der Rohstoffe unvermeidbar, allein schon deshalb, weil sie nicht nachwachsen. Minimiert werden können die Schäden durch eine ressourceneffiziente Förderung, eine vollständige Gewinnung und Nutzung der Rohstoffe einer Lagerstätte, ihrer Verwendung auf einem möglichst hohen Veredelungsniveau sowie einer weitgehenden Verwertung der Begleitrohstoffe und des Abraums.
Auch in der verarbeitenden Industrie gibt es Ansatzpunkte, denn die Energiekosten machen einen wesentlichen Anteil der Produktionskosten aus, und diverse Luftschadstoffe werden emittiert.
Hierfür enthält die CPG-Datenbank in dieser Kategorie verschiedene Lösungsansätze: einige Beispiele aus dem Bereich der Altlastensanierung, hauptsächlich allerdings Projektbeispiele zu integrierten Umweltschutzmaßnahmen in der Keramik-, Glas-, Zement- und Betonindustrie. Dabei stehen wiederum die Themen Energieeffizienz, Abgasreinigung und Verwertungsoptionen für diverse Abfallarten im Mittelpunkt.


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In der Primärfeuerung eines Zementwerks wurde Altreifengranulat mit einer Korngröße von 2 bis 7 mm eingesetzt. Über einen Vorbunker und eine Dosierbandwaage wird das Granulat durch eine zweite, speziell konstruierte Brennerlanze in den Drehrohrofen eingeblasen. Mit diesem Brenner wird das Einblasen in den Ofenkopf einstellbar, um eine optimale Platzierung und damit einen sicheren Ausbrand des Granulats im Ofen zu erreichen. Auf das Emissionsniveau hat der Einsatz kaum Einfluss. mehr…>
Schlagwörter:  Zementwerk, Altreifen, Granulat, Energetische Verwertung Alle Schlagwörter , Brennstoffsubstitution, Kohlenstaub, Ersatzbrennstoff, Brenner, Drehofen, Zerkleinerung, Zementindustrie
Das zu verwertende Altmaterial stammt insbesondere aus den Abfällen beim Bauabriss. Das angewandte Verfahren bietet erstmalig die Möglichkeit, besonders überwachungsbedürftige Mineralwollabfälle einer schadlosen Verwertung zuzuführen. mehr…>
Schlagwörter:  Baustoffindustrie, Ziegel, Mineralfaser, Stoffliche Verwertung Alle Schlagwörter , Ziegelei, Steine- und Erdenindustrie, Baustoff
Die Projektpartner demonstrieren die Eignung der Mikrowellentechnik zur gleichzeitigen Trocknung und Röstung (Sulfatabtrennung) von Eisenhydroxisulfaten. Im Vergleich zu der ebenfalls untersuchten thermischen Behandlung von Eisenhydroxisulfaten im Drehrohrofen zeigen sich für beide Varianten spezifische Vor- und Nachteile, wobei die Mikrowellentechnik deutliche Umweltvorteile aufweist. mehr…>
Schlagwörter:  Mikrowellen, Drehofen, Trocknung, Sulfat Alle Schlagwörter , Erzbergbau
Im Laborversuch wurden Asphalte mit beigemischtem Recyclingasphalt mit herkömmlichen Asphalten verglichen. Deutliche Auswirkungen auf den Verdichtungswiderstand und das Rissverhalten konnten nicht festgestellt werden. Das Verformungsverhalten erwies sich als besser als bei den Vergleichsmischungen. mehr…>
Dieses Dokument ist Teil einer Reihe, in der die Ergebnisse eines Informationsaustausches zwischen EU-Mitgliedstaaten und der betroffenen Industrie über die beste verfügbare Technik (BVT) gemäß der Richtlinie 96/61/EG des Rates über die integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung veröffentlicht werden.
Ein wesentliches Element der Richtlinie ist die Forderung nach Anwendung der "Besten Verfügbaren Techniken" (BVT) bei allen neuen Anlagen, spätestens ab 2007 auch bei allen bestehenden Anlagen.
Die BVT-Merkblätter dienen der Wirtschaft und der Öffentlichkeit als Richtschnur dafür, welche Emissionen- und Verbrauchswerte mit dem Einsatz spezieller Techniken in dieser Branche zu erzielen sind. Als Referenzdokumente setzen sie keine gesetzlich bindenden Normen bzw. Emissions- und Verbrauchsgrenzwerte fest, sondern sie unterstützen die Genehmigungsbehörden bei der Entscheidungsfindung hinsichtlich der besten verfügbaren Technik in dieser Branche, auf deren Basis die Genehmigungsauflagen festgelegt werden.
Sie zeigen den Stand zum Zeitpunkt der Erarbeitung des Dokumentes und werden alle drei Jahre revidiert.
In einigen Fällen mag es technisch möglich sein, bessere Emissions-oder Verbrauchswerte zu erreichen, aber wegen der damit verbundenen Kosten oder medienübergreifenden Erwägungen werden sie nicht als geeignete BVT für die gesamte Branche angesehen.
Schlagwörter:  Beste verfügbare Technik, Glasindustrie, Richtlinie, Abfallvermeidung Alle Schlagwörter , Emissionsminderung, Schadstoffminderung, Energieeinsparung
Dieses Dokument ist Teil einer Reihe, in der die Ergebnisse eines Informationsaustausches zwischen EU-Mitgliedstaaten und der betroffenen Industrie über die beste verfügbare Technik (BVT) gemäß der Richtlinie 96/61/EG des Rates über die integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung veröffentlicht werden.
Ein wesentliches Element der Richtlinie ist die Forderung nach Anwendung der "Besten Verfügbaren Techniken" (BVT) bei allen neuen Anlagen, spätestens ab 2007 auch bei allen bestehenden Anlagen.
Die BVT-Merkblätter dienen der Wirtschaft und der Öffentlichkeit als Richtschnur dafür, welche Emissionen- und Verbrauchswerte mit dem Einsatz spezieller Techniken in dieser Branche zu erzielen sind. Als Referenzdokumente setzen sie keine gesetzlich bindenden Normen bzw. Emissions- und Verbrauchsgrenzwerte fest, sondern sie unterstützen die Genehmigungsbehörden bei der Entscheidungsfindung hinsichtlich der besten verfügbaren Technik in dieser Branche, auf deren Basis die Genehmigungsauflagen festgelegt werden.
Sie zeigen den Stand zum Zeitpunkt der Erarbeitung des Dokumentes und werden alle drei Jahre revidiert.
In einigen Fällen mag es technisch möglich sein, bessere Emissions-oder Verbrauchswerte zu erreichen, aber wegen der damit verbundenen Kosten oder medienübergreifenden Erwägungen werden sie nicht als geeignete BVT für die gesamte Branche angesehen.
Schlagwörter:  Beste verfügbare Technik, Zementindustrie, Kalkindustrie, Richtlinie Alle Schlagwörter , Abfallvermeidung, Emissionsminderung, Schadstoffminderung, Energieeinsparung, Steine- und Erdenindustrie
Der Artikel macht auf ein Forschungsprojekt aufmerksam, bei dem die Entwicklung neuer Additive für Beton ein wichtiges Ziel war. Mit der neu geschaffenen Verflüssiger-Rezeptur ist es möglich, das Abbinden des Betons zuverlässig zu steuern und somit die Bauvorhaben rascher fertigzustellen.
Im Projektergebnis zeigt sich, dass die Verwendung schützender Deckflüsse eine gute Lösung für Auf- und Inglasurdekore auf bleifreiem Geschirr darstellt. Der Einsatz des neuen Verfahrens ermöglicht nun die hochwertige Geschirrherstellung ohne bleihaltige Glasuren und vermeidet somit schädliche Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Weiterhin ermöglicht ein entwässernder Filtrationsvorgang den Einsatz verdünnter Waschwässer als Maschinenglasur. mehr…>
Schlagwörter:  Waschwasser, Rheologie, Blei, Keramik
Im Vergleich zu chromhaltigem Magnesit erzielte der speziell für feuerfeste Auskleidungen in Drehrohröfen der Zementindustrie entwickelte zirkonhaltige Magnesitwerkstoff HB98Z eine Standzeitverlängerung von über 25%. Eine stoffliche Verwertung des Ausbruchs als Zuschlagstoff für Zementklinker erwies sich als unproblematisch. mehr…>
Im Labormaßstab wurden die Grundlagen für den Cyanidabbau mittels Bakterien sowie eine Schwermetallsorption an Pilzen ermittelt. Die Ergebnisse lassen den Betrieb einer biotechnischen Anlage wirtschaftlich erscheinen. Zu den potenziellen Anwendern zählen Goldgewinnungsbetriebe, Galvaniken und generell Industriezweige mit cyanidhaltigen Abwässern. mehr…>
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