Wasserkraft

© BMU / Bernd Müller
Obwohl die Wasserkraft eine schon relativ lange genutzte Form der Energieerzeugung darstellt und die Kraftwerks-Technologie als ausgereift gilt, gibt es Möglichkeiten der Optimierung der Nutzung der Energie des strömenden Wassers.
Wasserkraftwerke werden bisher mit konstanter Drehzahl betrieben. Damit die Wasserkraft optimal genutzt werden kann, muss das Generatorsystem drehzahlvariabel ausgeführt werden. In Deutschland wird an dieser Technologie geforscht, die mit Hilfe des Einsatzes von Frequenzumrichtern realisiert werden soll.
Rund vier Prozent des Stroms aus der öffentlichen Elektrizitätsversorgung in Deutschland stammen aus der Wasserkraftnutzung - ihr Potenzial ist in Deutschland bereits weit ausgeschöpft. Der Schwerpunkt der deutschen Aktivitäten liegt in der Optimierung und in der Erneuerung vorhandener dezentraler Wasserkraftwerke.
Im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit und der globalen Umweltentlastung beteiligen sich deutsche Firmen an internationalen Wasserkraftprojekten. So z.B. Siemens und ABB-Kraft, die sich am Bau eines Wasserkraftwerkes in Kihansi (Tansania) beteiligten. Mit diesem Bauwerk werden zusätzliche Leistungen zur Deckung der Lastspitzen bereitgestellt und elektrische Energie in das nationale Verbundnetz eingespeist.
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In dem Projekt untersuchen die Beteiligten die ökologischen Auswirkungen von Talsperren auf die sich anschließenden Oberflächengewässer; obwohl die Wasserqualität der untersuchten Standorte hoch ist, werden der Sauerstoffgehalt sowie Lebewesen in der Bodenzone durch das veränderte Abflussregime beeinflusst.
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Schlagwörter:
Abflussregime, Talsperre, Benthos, Makrozoobenthos
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, Gewässergüte, EG-Wasserrahmenrichtlinie
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Der Bau des Wasserkraftwerkes Kihansi in Tansania durch den Projektträger „Tanzania Electricity Supply Company (TANESCO)“ zielt auf die zuverlässige, stabile und gesamtwirtschaftlich effiziente Stromversorgung der Abnehmer im Verbundsystem der TANESCO ab, vorwiegend in Industrie und Gewerbe. Das Projekt wird mit Mitteln der KfW gefördert.
Das Chacabuquito Projekt am Aconcagua Fluss in Chile umfasst den Bau und Betrieb eines 26 MW Laufwasserkraftwerks mit einer jährlichen Bruttostromerzeugung von 175 GWh (160 GWh Strom netto). Das Projekt nutzt das Auslasswasser (Unterwasser) der bestehenden 39 MW Wasserkraftanlage von Los Quilos und leitet dies über Röhren und Kanäle zur Chacabuquito Anlage. Die neue Anlage wird eine kohle-befeuerte Kraft-Wärme-Kopplungsanlage ersetzen. Das Projekt gilt als beispielhafter Test für zukünftige CDM-Projekte.

Dokumentation von Wasserkraftanlagen unter besonderer Berücksichtigung der umweltrelevanten Aspekte
In der Dokumentation werden die ökologischen Auswirkungen von Wasserkraftanlagen beschrieben und bewertet. Außerdem wurde eine allgemeingültige Gliederung für einen Abschlußbericht einer Wasserkraftanlage erstellt. Mit der Arbeit konnte gezeigt werden, daß Wasserkraft bei entsprechender Planung und Ausführung in ökologisch verträglicher Weise genutzt werden kann. Wichtig ist die Einbeziehung der Entscheidungsbehörden. Bei einem Bewertungsverfahren für Wasserkraftanlagen ist noch ein großes Forschungspotential vorhanden.
Elektrische Energie ist für die wirtschaftliche Entwicklung von großer Bedeutung. Das Vorhaben der „Maharashtra SEB“ und der „Orissa Hydropower Corp.“ zielt darauf ab, zur gesamtwirtschaftlich effizienten und umweltfreundlichen Versorgung mit elektrischer Energie, durch die Rehabilitierung alter Wasserkraftwerksanlagen beizutragen. Das Projekt wird mit Mitteln der KfW gefördert.
Das Vorhaben der „Sociéteé de Gestion de l"Energie de Manantali“ soll durch Nutzung des in Manantali zur Verfügung stehenden Wasserkraftpotentials kostengünstig elektrische Energie erzeugen. Durch den Bau eines Wasserkraftwerks soll die Stromversorgung der die OMVS bildenden Mitgliedsstaaten Mali, Mauretanien und Senegal, sicherer und umweltfreundlicher werden. Das Projekt wird mit Mitteln der KfW gefördert.
Wasserkraftwerke werden zur Zeit mit fester Drehzahl betrieben. Eine Entkopplung von Turbinendrehzahl und Netzfrequenz mit Hilfe moderner Frequenzumrichtertechnik ermöglicht eine Optimierung der Energieausbeute bei unterschiedlichem Wasserangebot. Das Projekt der „Transresch Antriebssysteme Berlin GmbH“ soll nachweisen, dass die theoretische Wirkungsgradverbesserung eines Klein-Wasserkraftwerkes im Teil- wie auch im Überlastbereich von 10-15% auch unter Praxisbedingungen erzielt werden kann. Das Projekt wird mit Bundesmitteln durch den Projektträger Jülich PTJ gefördert.
Der Manyuchi Damm in Simbabwe bewässert eine agroindustrielle Anlage (das vorrangige Ziel des Dammes). Am Fuß des Dammes wird z. Z. ein kleines Wasserkraftwerk gebaut. Es wird eine Leistung von ca. 700 Kilowatt haben und jährlich ca. 4.2 Gigawattstunden Strom erzeugen, und gilt als beispielhafter Test für zukünftige Joint Implementation Projekte.

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Geplant ist eine Laufwasserkraftanlage in kompakter Bauweise mit einem Fischauf- und Fischabstieg, um das Gewässer deutlich weniger zu beeinträchtigen und durchgängiger zu machen.
Schlagwörter:
Wasserkraftwerk, Gewässerschutz, Fischtreppe, Kompaktbauweise
Alle Schlagwörter
, Turbomaschine, Kleinkraftwerk, CO2-Minderung, Energiegewinnung, Erneuerbare Energie
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Ein wichtiges Betätigungsfeld des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerativer Energien (IWR) ist die Branche der Wasserkraft. Auf der Homepage des IWR sind zum Thema Wasserkraft Hersteller, Zulieferfirmen, Dienstleistungsanbieter, Finanzierungs- und Beratungsmöglichkeiten, interessante Informationen sowie Anlagen- und Projektplaner zu finden.
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