Bauen & Gebäude

Großzügige Wohnflächen, hoher Wohnkomfort und unbeschränkte Mobilität gelten in Deutschland als wichtige Wohlstandsfaktoren. Der mit diesem Lebens- und Wirtschaftsstil verbundene Stoffstrom führt allerdings zu erheblichen Umweltbelastungen, denn die Bereitstellung von Gebäuden und Infrastruktur geht mit einem enormen Verbrauch an Flächen, Rohstoffen und Energie einher.
Damit die Bauwirtschaft umweltschonender planen und bauen kann, sind bereits vielfältige Methoden, Werkzeuge und Instrumente entwickelt worden. Mit ihnen lassen sich der stoffliche und energetische Aufwand für die Gebäudeherstellung kalkulieren, die Energie- und Stoffströme in der Nutzungsphase erfassen und sogar über den vollständigen Lebenszyklus bilanzieren.
Weitere Optimierungsansätze bestehen in der effizienten Nutzung und Bestandspflege. Beispielsweise sollten bei Modernisierungen und Sanierungen im Altbau Wärmeschutzmaßnahmen durchgeführt werden, um den Heizenergiebedarf zu senken. Außerdem bietet es sich vielerorts an, Solarmodule auf den Dächern oder an den Häuserfassaden anzubringen, denn mit ihnen lassen sich nachhaltig Raumwärme und Warmwasser bereitstellen.
Darüber hinaus ist für die Zukunft geboten, der Weiterentwicklung von Siedlungskernen Vorrang vor dem Neubau auf naturbelassenen Freiflächen zu geben und den Einsatz von ökologischen und gesundheitsverträglichen Baustoffen zu forcieren.
Auf diesem Informationsportal befindliche Forschungsergebnisse und Best Practice Beispiele geben einen Einblick in die Facetten der nachhaltigen Bauwirtschaft.
Themenschwerpunkte sind
- das Recycling von Baustoffen und Bauteilen und damit verbundene bautechnische Auswirkungen sowie
- das energiesparende Bauen und der damit zusammenhängenden Technologien.


