Papier & Zellstoff

Gesellschaft für Papierrecycling mbH (GesPaRec)

Die Gesellschaft für Papierrecycling (GesPaRec) wurde mit dem Ziel gegründet, ein privat­wirtschaftliches Altpapiererfassungs- und -verwertungssystem aufzubauen. Inzwischen arbeitet die Gesellschaft auf die Verbesserung der Rahmenbedingungen für das Papierrecycling und den Einsatz von Altpapier in der Papierindustrie hin. Daher engagiert sich GesPaRec in den Vereinigungen Arbeitsgemeinschaft Graphische Papiere (AGRAPA), European Recovered Paper Information System (ERPIS) und Qualitätsmanagement Altpapier (QMAP).

Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi)

Das Bundesministerium für Wirtschaft nimmt als eine oberste Behörde der Bundesregierung für die Bundesrepublik Deutschland gesetzgeberische, administrative und koordinierende Funktionen in der Energie-, Industrie- und Innovationspolitik sowie in der Wettbewerbs-, Mittelstands-, und Europapolitik wahr. Seine zentrale Aufgabe ist es mit einer zukunftsgerichteten Wirtschaftspolitik dauerhafte Perspektiven für Beschäftigung, Investitionen und Wachstum am Standort Deutschland zu sichern. Leitbild hierfür ist eine an den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft ausgerichtete Politik. Wesentliche Handlungsfelder bilden für das Ministerium dabei die Unterstützung und Förderung mittelständischer Unternehmen und Existenzgründer, Investitionen und Innovationen anzuschieben und zu begleiten, die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes Deutschland zu erhalten, auszubauen sowie die dafür benötigten Rahmenbedingungen zu schaffen. Hierbei steht es auch in der Verantwortung, dass wichtige Herausforderungen der Zeit, wie die Digitalisierung, Auswirkungen des demographischen Wandels, Energiewende und andere wirtschaftliche Transformationsprozesse für Klimaschutz wie auch zukünftiges Wachstum und Wohlstandssicherung ausreichend berücksichtigt und angegangen werden. Um diesem anwachsenden Aufgabensprektrum vermehrte Aufmerksamkeit zu geben und gerecht zu werden, führt das Ministerium aktuell die Bezeichnung Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.

Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei - Institut für Holzforschung

Das Johann Heinrich von Thünen-Institut (kurz: Thünen-Institut) wurde 2008 als Bundesforschungsinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aus drei Vorgängereinrichtungen gegründet. Sein Hauptsitz ist Braunschweig. Das Institut sieht sich in der Verpflichtung die drei Dimensionen Ökonomie, Ökologie und Technologie (Mensch, Natur, Technik) zusammenzuführen und seine Kompetenzen dafür einzusetzen, unter dem Motto „Felder, Wälder, Meere – Lebensgrundlagen gestalten“ Wege für eine nachhaltige Nutzung dieser natürlichen Ressourcen zu entwickeln. Die Hauptaufgabe am Thünen-Institut besteht darin, an der Schnittstelle von Wissenschaft und Politik den Erkenntnisfortschritt zu verdichten und durch eigene Forschung zu ergänzen, um eine optimale Grundlage für politisches Handeln zu schaffen. Dazu entwickelt es Konzepte für eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Agrarwirtschaft, Fischerei sowie Forst- und Holzwirtschaft. Durch sein Handeln trägt es dazu bei, spezifische Probleme ländlicher Regionen zu lösen. Um ausreichende Datengrundlagen zu schaffen, führt das Thünen-Institut auch Monitoring-Tätigkeiten durch, häufig eingebunden in internationale Netzwerke. Auch die Vertretung Deutschlands in internationalen Fachgremien nimmt in der Arbeit des Thünen-Instituts immer größeren Raum ein. Insgesamt sind derzeit 15 Fachinstitute am Thünen-Institut vertreten, dazu zählt auch das Institut für Holzforschung welches sich den Themen Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz, Produktqualität und Innovation bei der Waldbewirtschaftung und Verwendung des nachwachsenden Rohstoffs Holz widmet.

Arbeitsgemeinschaft Graphische Papiere (AGRAPA)

Die Arbeitsgemeinschaft Graphische Papiere (AGRAPA) ist ein Zusammenschluss einiger Verbände und Organisationen der Papier- und Druckindustrie von 1994. Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist, durch Selbstverpflichtung der Wirtschaft eine hohe Verwertungsquote von Altpapier zu erreichen. Dazu wird die Verwertungsquote jährlich erfasst und veröffentlicht.

Papiertechnische Stiftung (PTS)

Als Forschungs- und Dienstleistungsinstitut unterstützt die Papiertechnische Stiftung seit 1951 Unternehmen aller Branchen bei der Entwicklung und Anwendung von modernen faserbasierten Lösungen. In dem modernen Faserstoff- und Papiertechnikum werden innovative Papiere und nassgelegte Vliesstoffe entwickelt, die ihre Anwendung in Verbundwerkstoffen, als Halbzeug, als Verpackung im Druck finden.

RAL Umwelt (RAL gGmbH)

Das Deutsche Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. (RAL) erarbeitet Qualitätsstandards und Gütezeichen von Produkten und Dienstleistungen für die Verbraucher. Die Sparte RAL Umwelt hat sich auf die Kennzeichnung ökologischer Produkte spezialisiert, damit auch Verbraucher und Verbraucherinnen umweltbewusste Kaufentscheidungen treffen können. Dazu vergibt die RAL gGmbH die Gütesiegel Blauer Engel und EU Ecolabel.

Technische Universität Darmstadt - Fachgebiet Papierfabrikation und Mechanische Verfahrenstechnik (PMV)

Die TU Darmstadt zählt zu den führenden Technischen Universitäten in Deutschland. Das Fachgebiet Papierfabrikation und Mechanische Verfahrenstechnik (PMV) ist dem Bereich Maschinenbau der TU Darmstadt zugeordnet und bildet seit 1905 Papieringenieure aus. Die vier Forschungsschwerpunkte sind "Recycling", "Umwelt- und Verbraucherschutz", "Papierphysik und Messtechnik" und "Innovative, faserbasierte Produkte".

Wirtschaftsverbände Papierverarbeitung (WPV) e.V.

Die Wirtschaftsverbände Papierverarbeitung (WPV) e.V. sind verantwortlich für die wirtschaftspolitische Interessenvertretung der Papier, Karton, Pappe, Kunststoffe und Folien verarbeitenden Industrie in Deutschland. Dazu gehören in besonderer Weise branchenrelevante Themen der nationalen und europäischen Umwelt- und Verbraucherpolitik.

ZELLCHEMING e.V. - Arbeitskreis „Altpapierverwertung“

ZELLCHEMING ist ein technisch-wissenschaftlicher Verein zur Vernetzung, Nachwuchsförderung und Organisation von Fachausschüssen in den Schwerpunktbereichen Zellstoff, Papier und Faserbasierte Werkstoffe. Zu den Mitgliedern zählen sowohl Studierende und Doktoranden, als auch Unternehmen und Beschäftigte der Zellstoff- und Papierindustrie. Der Fachausschuss Altpapierverwertung (RECO) bietet ein internationales Diskussionsforum zum Thema Altpapier von seiner Erfassung über die Aufbereitung bis hin zur Herstellung neuer Papiererzeugnisse.