Klimaschutz

Bildungszentrum für die Entsorgungs- und Wasserwirtschaft gGmbH (BEW)

Das BEW als das Bildungszentrum für die Ver- und Entsorgungswirtschaft ist eine zentrale Fortbildungseinrichtung des Landes NRW im Umweltschutz und ein deutschlandweit starker und anerkannter Bildungsanbieter im Bereich betrieblicher Weiterbildung. Das BEW bietet überbetriebliche Ausbildungen in umwelttechnischen Berufen und Weiterbildungsprogramme und Seminare zu umwelttechnischen Fragestellungen von (Ab-)Wasser, Bodenschutz, Betrieblichem Umweltschutz, Immissionsschutz, Kreislaufwirtschaft, Energie und Klimaschutz bis hin zu Vergabe-, Management- und Organisationsthemen.

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ist eine offizielle Behörde der Bundesrepublik Deutschland und für die Entwicklungspolitik zuständig. Ziele sind die Bekämpfung von Armut, der Einsatz für Frieden, Freiheit, Demokratie und Menschenrechte, für eine faire Gestaltung der Globalisierung und für den Erhalt der Umwelt und der natürlichen Ressourcen. Dazu beschäftigt das BMZ rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)

Als Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern (BMI) nimmt das BKK Aufgaben im Bevölkerungsschutz und in der Katastrophenhilfe wahr. Es koordiniert u. a. den Schutz kritischer Infrastrukturen bei Extremwettereignissen. Das BKK beteiligt sich an Forschungsaktivitäten und Arbeitsgruppen zum Thema „Klimawandel und Bevölkerungsschutz“ und ist Mitglied der Strategischen Behördenallianz Anpassung an den Klimawandel.

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung begleitet wissenschaftlich Modellvorhaben und Studien zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Das Spektrum reicht von der einzelnen Immobilie über das Stadtquartier bis hin zur Region.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat als oberste Bundesbehörde die zentrale Aufgabe, die Politik und Zielstellungen der Bundesregierung bei der Aufrechterhaltung und Förderung von Bildung, Wissenschaft und Forschung in Deutschland konkret auszugestalten und zu unterstützen. Dabei ist es maßgeblich für die Gesetzgebung in diesen Bereichen verantwortlich. Eine hohe Bedeutung kommt hierbei der allgemeinen schulischen sowie der beruflichen Bildung und Weiterbildung und der Ausbildungsförderung zu. Zum anderen fördert das BMBF durch finanzielle Mittel Forschung in allen Bereichen der Wissenschaft, außerdem den wissenschaftlichen Nachwuchs sowie den internationalen Austausch in der Ausbildung, Weiterbildung oder dem Studium. Seit Jahrzehnten im Fokus steht die Erforschung und Entwicklung zukunftsträchtiger Technologien, um so die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Grundlagen für die Zukunft des Landes sicherzustellen. Gezielt unterstützt das Bundesministerium den ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Wandel, z.B. mit der "Forschung für nachhaltige Entwicklung (FONA)". Zur fachlichen und administrativen Betreuung der Forschungsprojekte arbeitet das BMBF mit den sogenannten Projektträgern zusammen, darunter dem Projektträger DLR, dem Projektträger Jülich oder dem Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik.

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft bildet die oberste Bundesbehörde für die politischen Belange und Ziele der Bundesregierung in den Bereichen Land-, Wald- und Fischereiwirtschaft, Ernährung, Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Zugleich setzt sich das BMEL für Perspektiven in den vielen ländlichen Regionen der Bundesrepublik Deutschland wie auch für Tierwohl und die Sicherung der Welternährung ein. Gesundes Essen, sichere und bezahlbare Lebensmittel für alle unterstützt durch klare Verbraucherinformationen, die Erhaltung vitaler, ländlicher Regionen und eine nachhaltige, starke
Land- und Forstwirtschaft sind dabei zentrale Zielstellungen. Durch veränderte Arbeitsschwerpunkte und die Erweiterung der Kompetenzen des Ministeriums ergaben sich im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte auch Namensumbenennungen, so trug das Ministerium zeitweise auch die Kürzel BML und BMELV. So hat das BMELV bereits im Jahr 2008 das Thema "Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel" als eines der sieben Hauptziele in die Ressortforschung aufgenommen. Mit seiner Förderung von Forschungsvorhaben, Innovation, neuen Verfahren und Techniken in den zuständigen Politikbereichen orientiert das Ministerium stark auf Themen zur Zukunftssicherung, dazu gehören beispielsweise der Klimaschutz, nachwachsende Rohstoffe und eine nachhaltig stabile Ernährung der Weltbevölkerung.

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

Dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit obliegt in der Bundesrepublik Deutschland die Zuständigkeit für verschiedene  Politikbereiche, wesentliche davon spiegeln sich in der Namensgebung des Ministeriums wider. Bis 1986 kümmerten sich innerhalb der Bundesregierung drei verschiedene Ministerien um Belange des Umweltschutzes: das Innenministerium, das Landwirtschafts- und das Gesundheitsministerium. Mitte des gleichen Jahres wurde dann erstmals ein eigenständiges Ministerium für die Umweltpolitik des Bundes geschaffen, das damalige Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Im Verlauf der folgenden Jahrzehnte wurden der Behörde zeitweilig zusätzliche Zuständigkeiten übertragen, darunter für Stadtentwicklung, Wohnen, ländliche Infrastruktur, öffentliches Baurecht, Bauwesen, Bauwirtschaft sowie Bundesbauten, was auch zu Änderungen in der Bezeichnung (z.B. BMUB zwischen 2013 und 2018) führte. Aktuell firmiert das Ministerium wieder unter seiner ursprünglichen Bezeichnung und dem Kürzel BMU. Unverändert besteht dessen Hauptaufgabe darin, dass der Schutz der Bevölkerung vor Umweltgiften und Strahlung, ein kluger und sparsamer Umgang mit Rohstoffen, der Schutz des Klimas sowie eine Nutzung der natürlichen Lebensgrundlagen, bei der die Vielfalt von Tier-, und Pflanzenarten und ihre Lebensräume erhalten bleiben, sichergestellt wird. Kernaufgabe ist dafür die Vorbereitung gesetzlicher Regelungen, um die rechtlichen Rahmenbedingungen in den Zuständigkeitsfeldern zu gestalten, auch die Ausgestaltung des Ordnungsrechtes und die Umsetzung von EU-Richtlinien in nationales Recht fällt darunter. Zu den weiteren Arbeitsfeldern gehören die finanzielle Förderung von Forschung und Entwicklung, die Unterstützung bei der Markteinführung innovativer Technologien, die Zusammenarbeit auf nationaler und internationaler Ebene sowie die Kommunikation für breite gesellschaftliche Beteiligung und Akzeptanz beim Schutz und sorgsamen Umgang mit Umwelt und Resourcen.

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie nimmt als eine oberste Behörde der Bundesregierung für die Bundesrepublik Deutschland gesetzgeberische, administrative und koordinierende Funktionen in der Energie-, Industrie- und Innovationspolitik sowie in der Wettbewerbs-, Mittelstands-, und Europapolitik wahr. Seine zentrale Aufgabe ist es mit einer zukunftsgerichteten Wirtschaftspolitik dauerhafte Perspektiven für Beschäftigung, Investitionen und Wachstum am Standort Deutschland zu sichern. Leitbild hierfür ist eine an den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft ausgerichtete Politik. Wesentliche Handlungsfelder bilden für das Ministerium dabei die Unterstützung und Förderung mittelständischer Unternehmen und Existenzgründer, Investitionen und Innovationen anzuschieben und zu begleiten, die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes Deutschland zu erhalten, auszubauen sowie die dafür benötigten Rahmenbedingungen zu schaffen. Hierbei steht es auch in der Verantwortung, dass wichtige Herausforderungen der Zeit, wie die Digitalisierung, Auswirkungen des demographischen Wandels, Energiewende und andere wirtschaftliche Transformationsprozesse für Klimaschutz wie auch zukünftiges Wachstum und Wohlstandssicherung ausreichend berücksichtigt und angegangen werden.

Climate Service Center (CSC)

Am Climate Service Center arbeitet ein Team von Naturwissenschaftlern, Ökonomen, Politikwissenschaftlern und Kommunikationsexperten daran, das Wissen aus der Klimaforschung praxisorientiert aufzubereiten und Entscheidungsträgern in Politik, Verwaltung und Wirtschaft sowie einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln.

concada GmbH - Consulting und Akademie

Die concada GmbH bietet seit 2011 Seminare zu den Themengebieten Umwelt, Arbeitsschutz und –sicherheit, Managementsysteme und Arbeitsmedizin an. Die Lehrgänge finden an zahlreichen Standorten in Deutschland statt und werden von den deutschen Behörden anerkannt. Somit wird Personal für den Umweltschutz geschult, welches im jeweiligen Unternehmen aktiv einen Beitrag zum Umweltschutz leisten kann, beispielsweise als Fachkraft für Umweltschutz, als Immissionsschutz- oder als Abfallbeauftragter.

Deutsche IPCC-Koordinierungsstelle

Der IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change),auch Weltklimarat genannt, ist ein wissenschaftliches zwischenstaatliches Gremium, das von der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) und dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) ins Leben gerufen wurde. Der IPCC betreibt selbst keine Wissenschaft und überwacht keine Klimadaten oder -parameter. Seine Aufgabe besteht darin, die aktuelle wissenschaftliche, technische und sozioökonomische Literatur, die weltweit zu dem Thema publiziert wird, umfassend, objektiv, offen und transparent zusammenzutragen und zu bewerten.

Deutsche Meteorologische Gesellschaft e.V. (DMG)

Die Deutsche Meteorologische Gesellschaft ist eine wissenschaftliche Interessenvertretung. Seit 1999 hat die DMG eine Anzahl von Stellungnahmen und Beiträgen zum Klimawandel veröffentlicht.

Deutscher Wetterdienst (DWD)

Der Deutsche Wetterdienst ist eine teilrechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Der DWD erfasst, bewertet und überwacht die physikalischen und chemischen Prozesse in unserer Atmosphäre und ist in Deutschland als Referenz für Meteorologie Ansprechpartner für alle Fragen zum Wetter und Klima.

Deutsches Global Compact Netzwerk (DGCN)

Im Deutschen Global Compact Netzwerk (DGCN) versammeln sich die deutschen Unterzeichner des UN Global Compact aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und dem öffentlichen Sektor. Es ist Teil der rund 70 lokalen Netzwerke des UN Global Compact und versteht sich als Initiative deutscher Unternehmen für nachhaltige und verantwortungsvolle Unternehmensführung. Das thematische Angebot des DGCN basiert auf den 10 Prinzipien des UN Global Compact und den 17 Sustainable Development Goals der Agenda 2030. Mit vielfältigen Lern- und Dialogformaten wird über das Netzwerk der Dialog und Wissensaustausch gefördert mit dem Ziel, Unternehmen auf die Relevanz von sozialen und ökologischen Standards für ihr Kerngeschäft hinzuweisen und sie bei der Umsetzung zu unterstützen. Weiterhin sollen Innovations- und Geschäftsmöglichkeiten im Rahmen der nachhaltigen Entwicklungsziele aufgezeigt und vorangetrieben werden.

Deutsches Klima-Konsortium e.V. (DKK)

Das Deutsche Klima-Konsortium (DKK) repräsentiert die wesentlichen Akteure der deutschen Klima- und Klimafolgenforschung. Unter dem Leitmotiv 'Forschung für Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt' führt das DKK renommierte Forschungseinrichtungen zusammen, die mit ihrer Arbeit dazu beitragen, klimatische Veränderungen zu erkennen und Handlungsmöglichkeiten der Vermeidung und Anpassung aufzuzeigen.

IN4climate.NRW

IN4climate.NRW agiert als Plattform für die Umsetzung einer klimaneutralen Industrie. Hier arbeiten Industrie, Wissenschaft und Politik zusammen und bilden ein Netzwerk zur Erarbeitung innovativer Strategien für eine klimaneutrale Industrie. Nordrhein-Westfalen ist die industrielle Kernregion Deutschlands und hat damit eine besondere Verantwortung im Klimaschutz. Um sich dieser Verantwortung zu stellen und dennoch eine hohe Wettbewerbsfähigkeit zu sichern sind zum Teil grundlegend neue Produktionsprozesse und -verfahren aber auch eine geeignete Infrastruktur und entsprechender Rahmenbedingungen für eine klimaneutrale Industrie erforderlich. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie Nordrhein-Westfalen initierte und fördert IN4climate.NRW um den entsprechenden Anpassungsprozess gemeinsam mit den Unternehmen auszugestalten. Die dabei erarbeiteten Ergebnisse und Innovationen werden auch über die Landesgrenzen hinweg kommuniziert, um einen internationalen Diskurs und länderübergreifende Kooperationsprojekte zu unterstützen.

Institut für Ökologie und Politik GmbH

Das Institut für Ökologie und Politik GmbH (Ökopol) entwickelt Strategien und Instrumente, die ein umweltschonendes und nachhaltiges Handeln von Politik und Wirtschaft fördern. Dazu berät das Institut Unternehmen, Wirtschaftsverbände, die öffentliche Verwaltung, Umweltverbände und Gewerschaften und unterrichtet an Hochschulen und verschiedenen Fortbildungseinrichtungen.

KlimaExpo.NRW

Die Brancheninitiative "Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft e. V." unterstützte Unternehmen und Akteure der Kreislaufwirtschaft in NRW dabei, innovative Projekte, Anlagen, Verfahren etc. ins Schaufenster der KlimaExpo.NRW zu stellen und die Qualifizierung als Teilaufgabe der KlimaExpo.NRW zu erhalten und fortzuführen. Mit dem Format KlimaExpo.NRW werden einem breiten Publikum herausragende Klimaschutzprojekte und neue Initiativen vorgestellt. Um aufzuzeigen, was die Branche bislang für den Klimaschutz geleistet hat, leisten kann und zukünftig leisten wird, hat sich die Abfall- und Recyclingwirtschaft als erste Branche in Nordrhein-Westfalen im Rahmen der KlimaExpo.NRW gemeinsam präsentiert. Unter anderem wurde hierfür eine Themenroute zur Kreislaufwirtschaft konzipiert, um an verschiedenen innovativen Projekten, Anlagen oder auch Standorten zu illustrieren, wie eine moderne Kreislaufwirtschaft funktioniert und welche Klimaschutz-Potentiale in einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft realisiert werden können. Der Ansatz lehnt sich an ähnliche Themenrouten, wie beispielsweise die von der klimametropole ruhr 2022 entwickelte "Route der Innovationen" an. Die KlimaExpo.NRW wurde 2019 umformiert und wird seitdem von der EnergieAgentur.NRW weitergeführt.

Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung (KomPass)

Das Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung im Umweltbundesamt ist Wegweiser und Ansprechpartner für Anpassungsaktivitäten in Deutschland. Als Schnittstelle zwischen Klimafolgenforschung, Gesellschaft und Politik macht es verwundbare Bereiche und Regionen ausfindig, bewertet Klimafolgen und zeigt die Chancen der Anpassungsmaßnahmen sowie ihre Hürden. KomPass arbeitet mit der Wissenschaft, mit Ministerien und Behörden sowie Verbänden und Unternehmen zusammen.

Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR)

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) wurde 1992 als Forschungseinrichtung für ökologische Fragestellungen und nachhaltige Entwicklung  des Leibniz-Institutes gegründet. Die 6 Forschungsbereiche des Instituts sind "Wandel und Management von Landschaften", "Ressourceneffizienz von Siedlungsstrukturen", "Umweltrisiken in der Stadt- und Regionalentwicklung", "Monitoring der Siedlungs- und Freiraumentwicklung", "Wirtschaftliche Aspekte der ökologischen Raumentwicklung" und "Nachhaltigkeits-Transformationen von Städten und Regionen".