Abfallvermeidung & Recycling

Bundesverband Baustoffe - Steine und Erden e.V.

Seit 1995 setzt sich die Initiative der deutschen Baustoffindustrie, der Bauwirtschaft und der Entsorgungswirtschaft für die Förderung der Kreislaufwirtschaft im Bauwesen ein. Alle zwei Jahre dokumentiert und veröffentlicht "Kreislaufwirtschaft Bau" das Aufkommen und den Verbleib mineralischer Bauabfälle. Dies verdeutlicht die Entwicklung hinsichtlich Ressourceneffizienz und dem Schutz natürlicher Ressourcen.

Bundesverband bauteilnetz Deutschland e.V.

Der Bundesverband bauteilnetz Deutschland e.V. ist ein bundesweites Kooperationsprojekt rund um das Thema der Wiederverwendung gut erhaltener, gebrauchter Bauteile. Dadurch kann Abfall vermieden und Energie eingespart werden. Der Bundesverband besteht aus Einzelpersonen, den zwei Arbeitsgruppen "Bauteilbörsen" und "Architekten/Planerinnen" und wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. (bvse)

Der bvse zählt zu den führenden Fachverbänden der Kreislauf- und Abfallwirtschaftsbranche. Der Verband ist der Zusammenschluss der im Bundesgebiet ansässigen Unternehmen, die in der Erfassung, Bearbeitung, Vermarktung, Verwertung und umweltgerechten Beseitigung von Abfällen tätig sind.

Clausthaler Umwelttechnik - Institut GmbH (CUTEC)

Das CUTEC Forschungszentrum in Clausthal setzt an der Schnittstelle zwischen den Themenfeldern "Rohstoffe" und "Energie" an. Daher bieten die sechs  Fachabteilungen des Forschungszentrums in den Bereichen Ressourcen- und Rohstofftechnik, Umwelttechnik, Energiesystemtechnik, Chemische/Elektrochemische Verfahrenstechnik, Thermische Prozesstechnik und Hochtemperaturprozesse, Abwasser- und Prozesswassertechnik, Umwelt-, Prozess-, Roh- und Reststoffanalytik starke Expertise an.

Deutsche Gesellschaft für Kreislaufwirtschaft und Rohstoffe mbH (DKR)

Die DKR ist die Garantiegeberin des Dualen Systems (DSD) für die ordnungsgemäße Verwertung von gebrauchten Verkaufsverpackungen aus Kunststoff. Rechtsgrundlage ist die Novelle der Verpackungsverordnung von 1998. Die DKR trägt damit die Verantwortung für die Übernahme und Verwertung der Kunststoffverpackungen aus den Sortieranlagen des DSD. Sie leitet die Verpackungen an speziell beauftragte Veredelungs- und Verwertungsunternehmen weiter, die sich einer regelmäßigen Überprüfung unterziehen müssen. Die DKR dokumentiert alle Stadien der Mengenbewegung und des Verwertungsprozesses für den jährlichen Mengenstromnachweis.

Gesellschaft für Papierrecycling mbH (GesPaRec)

Die Gesellschaft für Papierrecycling (GesPaRec) wurde mit dem Ziel gegründet, ein privat­wirtschaftliches Altpapiererfassungs- und -verwertungssystem aufzubauen. Inzwischen arbeitet die Gesellschaft auf die Verbesserung der Rahmenbedingungen für das Papierrecycling und den Einsatz von Altpapier in der Papierindustrie hin. Daher engagiert sich GesPaRec in den Vereinigungen Arbeitsgemeinschaft Graphische Papiere (AGRAPA), European Recovered Paper Information System (ERPIS) und Qualitätsmanagement Altpapier (QMAP).

Hochschule Trier - Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS)

Das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) wurde 2001 gegründet, um die nachhaltige Optimierung von Stoffströmen in praxisorientierten Projekten in einem interdisziplinären Team voranzutreiben. Das IfaS optimiert Stoff- und Energieströme durch effektives Management: Die Ist-Situation wird fundiert analysiert, Akteursnetzwerke zur Lösungsfindung werden aufgebaut, welche mit der Kombination aus neuen und bewährten Technologien die Effektivität der Stoff- und Energieströme verbessern.

Internationale Forschungsgemeinschaft Deinking-Technik e.V. (INGEDE)

Ziel der INGEDE ist, alle Beteiligten zusammenzuführen, um die Recyclingfähigkeit von Papierprodukten zu sichern und zu verbessern. Die Gemeinschaft fördert im Interesse aller Mitglieder die Forschung auf dem Gebiet des Deinkens und bedient sich dazu renommierter Forschungsinstitute. Sie arbeitet auch mit anderen für das Recycling wichtigen Beteiligten zusammen, wie mit Druckfarben- und Druckmaschinenherstellern, Papierverarbeitern und Hilfsmittellieferanten.

Technische Universität Clausthal -  Lehrstuhl für Rohstoffaufbereitung und Recycling

An der Universität Clausthal wird in den Bereichen Energie und Rohstoffe, Natur- und Materialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Mathematik, Informatik, Maschinenbau und Verfahrenstechnik gelehrt und geforscht. Die Schwerpunkte des Lehrstuhls für Rohstoffaufbereitung und Recycling sind neben den im Namen genannten auch die Sanierung kontaminierter Flächen und die Aufbereitung industrieller Abwässer. Auch die Nutzbarmachung von Massenabfällen, die bei der Rohstoffgewinnung, der Hüttenindustrie und bei der Herstellung komplexer Produkte anfallen, ist ein Ziel des Fachbereichs.

Universität Bayreuth - Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Lehrstuhl für Umweltgerechte Produktionstechnik

Die Universität Bayreuth existiert seit 1975 und belegt gute Platzierungen in internationalen Hochschulrankings. Der seit 2001 tätige Lehrstuhl Umweltgerechte Produktionstechnik gehört zu der Fakultät für Ingenieurwissenschaften und beschäftigt sich mit den Bereichen Produktion, Fabrikplanung, Logistik und Qualität sowie Industrie 4.0. Dabei kann der Lehrstuhl auf eine hochmoderne technische Ausstattung mit Produktionstechnikum und zahlreichen Werkzeugmaschinen zurückgreifen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat als oberste Bundesbehörde die zentrale Aufgabe, die Politik und Zielstellungen der Bundesregierung bei der Aufrechterhaltung und Förderung von Bildung, Wissenschaft und Forschung in Deutschland konkret auszugestalten und zu unterstützen. Dabei ist es maßgeblich für die Gesetzgebung in diesen Bereichen verantwortlich. Eine hohe Bedeutung kommt hierbei der allgemeinen schulischen sowie der beruflichen Bildung und Weiterbildung und der Ausbildungsförderung zu. Zum anderen fördert das BMBF durch finanzielle Mittel Forschung in allen Bereichen der Wissenschaft, außerdem den wissenschaftlichen Nachwuchs sowie den internationalen Austausch in der Ausbildung, Weiterbildung oder dem Studium. Seit Jahrzehnten im Fokus steht die Erforschung und Entwicklung zukunftsträchtiger Technologien, um so die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Grundlagen für die Zukunft des Landes sicherzustellen. Gezielt unterstützt das Bundesministerium den ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Wandel, z.B. mit der "Forschung für nachhaltige Entwicklung (FONA)". Zur fachlichen und administrativen Betreuung der Forschungsprojekte arbeitet das BMBF mit den sogenannten Projektträgern zusammen, darunter dem Projektträger DLR, dem Projektträger Jülich oder dem Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik.

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

Dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit obliegt in der Bundesrepublik Deutschland die Zuständigkeit für verschiedene  Politikbereiche, wesentliche davon spiegeln sich in der Namensgebung des Ministeriums wider. Bis 1986 kümmerten sich innerhalb der Bundesregierung drei verschiedene Ministerien um Belange des Umweltschutzes: das Innenministerium, das Landwirtschafts- und das Gesundheitsministerium. Mitte des gleichen Jahres wurde dann erstmals ein eigenständiges Ministerium für die Umweltpolitik des Bundes geschaffen, das damalige Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Im Verlauf der folgenden Jahrzehnte wurden der Behörde zeitweilig zusätzliche Zuständigkeiten übertragen, darunter für Stadtentwicklung, Wohnen, ländliche Infrastruktur, öffentliches Baurecht, Bauwesen, Bauwirtschaft sowie Bundesbauten, was auch zu Änderungen in der Bezeichnung (z.B. BMUB zwischen 2013 und 2018) führte. Aktuell firmiert das Ministerium wieder unter seiner ursprünglichen Bezeichnung und dem Kürzel BMU. Unverändert besteht dessen Hauptaufgabe darin, dass der Schutz der Bevölkerung vor Umweltgiften und Strahlung, ein kluger und sparsamer Umgang mit Rohstoffen, der Schutz des Klimas sowie eine Nutzung der natürlichen Lebensgrundlagen, bei der die Vielfalt von Tier-, und Pflanzenarten und ihre Lebensräume erhalten bleiben, sichergestellt wird. Kernaufgabe ist dafür die Vorbereitung gesetzlicher Regelungen, um die rechtlichen Rahmenbedingungen in den Zuständigkeitsfeldern zu gestalten, auch die Ausgestaltung des Ordnungsrechtes und die Umsetzung von EU-Richtlinien in nationales Recht fällt darunter. Zu den weiteren Arbeitsfeldern gehören die finanzielle Förderung von Forschung und Entwicklung, die Unterstützung bei der Markteinführung innovativer Technologien, die Zusammenarbeit auf nationaler und internationaler Ebene sowie die Kommunikation für breite gesellschaftliche Beteiligung und Akzeptanz beim Schutz und sorgsamen Umgang mit Umwelt und Resourcen.