Konzepte der Abfallwirtschaft

Technische Universität Darmstadt - Institut für Wasserversorgung, Abwasser- und Abfalltechnik (IWAR)

Die TU Darmstadt zählt zu den führenden Technischen Universitäten in Deutschland. IWAR ist eines von 13 Instituten des Fachbereichs Bau- und Umweltingenieurwissenschaften der TU. Das Institut unterteilt sich in die Fachrichtungen Wasserversorgung  und  Grundwasserschutz,  Abwassertechnik, Abwasserwirtschaft, Stoffstrommanagement  und  Ressourcenwirtschaft und  Raum-und Infrastrukturplanung.

Brandenburgische Technische Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg - Fachgebiet Abfallwirtschaft

Die Brandenburgische Technische Universität bietet neben technischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen auch soziale und wirtschaftliche Studiengänge an. Der Lehrstuhl für Abfallwirtschaft beschäftigt sich inhaltlich mit der nachsorgenden Abfallwirtschaft. Die Schwerpunkte der Tätigkeit sind die mechanische, thermische und insbesondere biologische Behandlung und Verwertung von Abfällen, die Erzeugung von Energie und Energieträgern aus Abfallstoffen und nachwachsenden Rohstoffen, die Deponietechnik und Entsorgungslogistik und der Technologie- und Wissenstransfer im internationalen Kontext.

Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (DGAW)

Die DGAW verbindet über 450 Mitglieder aus unterschiedlichen Bereichen der Rohstoffwirtschaft. 1990 wurde die DGAW für den Erfahrungsaustausch zwischen Fachleuten aus Ost- und Westdeutschland gegründet. Inzwischen beschäftigt sich die DGAW mit aktuellen politischen und technologischen Herausforderungen und betreibt unter anderem Arbeitskreise zu den Themen Abfall/Rohstoff, Deponien, Reststoffe aus Müllverbrennungs- und Ersatzbrennstoffanlagen, Produktverantwortung/Rücknahmesysteme und Biomasse als Regelenergie.

PREVENT-Abfallallianz

Die Abfall-Allianz PREVENT ist eine Partnerschaft von Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und öffentlichen Institutionen, die dazu beitragen soll, das Abfallaufkommen weltweit zu minimieren, Schadstoffe zu eliminieren und Ressourcen im Kreislauf zu führen. Dazu werden in thematischen Arbeitsgruppen Ziele definiert und gemeinsame Aktivitäten umgesetzt. Die Ergebnisse werden im Plenum vor allen Mitgliedern der Allianz präsentiert.

RWTH Aachen - Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft e.V. (FiW)

Das FiW wurde 1979 als unabhängiges Institut an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) gegründet. Die RWTH Aachen gehört zu den größten Universitäten für technische Studiengänge in Deutschland und zum Kreis deutscher Exzellenzuniversitäten. Ziel des Forschungsinstitutes ist es, zukunftsweisende Strategien und innovative Verfahren für die Wasser- und Abfallwirtschaft zu entwickeln. Dabei setzt das Institut neben der fachlichen Expertise auf internationale Zusammenarbeit und bietet anwenderorientierte Fortbildungen in den Bereichen Wasser, Abwasser und Abfall an.

RWTH Aachen - Institut für Aufbereitung und Recycling

Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen gehört zu den größten Universitäten für technische Studiengänge in Deutschland und zum Kreis deutscher Exzellenzuniversitäten. Das Institut für Aufbereitung und Recycling befasst sich mit der Charakterisierung von Rohstoffen, der Modellierung von Aufbereitungsprozessen und der technisch-ökonomischen Bewertung von Entsorgungsanlagen. Das Angebot umfasst Materialcharakterisierungen im eigenen Rohstofflabor, aufbereitungstechnische Untersuchungen von Stoffgemischen im eigenen Technikum und Untersuchungen im eigenen Sensorlabor ebenso wie Untersuchungen an Abfallbehandlungsanlagen vor Ort.

Universität Rostock - Professur Abfall- und Stoffstromwirtschaft (ASW)

Die 1419 gegründete Universität Rostock ist eine der ältesten Hochschulen Deutschlands und bietet ein vollumfängliches Studienangebot an. Die Schwerpunkte der Professur für Abfall- und Stoffstromwirtschaft liegen in der angewandten Forschung und Entwicklung in den Bereichen Abfallwirtschaft und -technik, stoffliche und energetische Verwertung von Biomasse und internationale Abfallwirtschaft und Bioenergieforschung. Dazu stehen u.a. ca. 600 m² Hallen- und Laborflächen und ein Technikum mit umfangreicher geräte- und labortechnischer Ausstattung zur Verfügung.

Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR)

Die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) ist eine privatrechtliche Stiftung, die als schlanke Behörde hoheitliche Aufgaben nach dem Verpackungsgesetz (VerpackG) wahrnimmt. Die ZSVR sorgt für mehr Transparenz und Kontrolle bei der Entsorgung und dem Recycling von Verpackungen. Stifter sind die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e. V., der Handelsverband Deutschland - HDE e. V., die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e. V. sowie der Markenverband e. V.