Konzepte der Abfallwirtschaft

Technische Universität Darmstadt - Institut für Wasserversorgung, Abwasser- und Abfalltechnik (IWAR)

Die TU Darmstadt zählt zu den führenden Technischen Universitäten in Deutschland. IWAR ist eines von 13 Instituten des Fachbereichs Bau- und Umweltingenieurwissenschaften der TU. Das Institut unterteilt sich in die Fachrichtungen Wasserversorgung  und  Grundwasserschutz,  Abwassertechnik, Abwasserwirtschaft, Stoffstrommanagement  und  Ressourcenwirtschaft und  Raum-und Infrastrukturplanung.

Brandenburgische Technische Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg - Fachgebiet Abfallwirtschaft

Die Brandenburgische Technische Universität bietet neben technischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen auch soziale und wirtschaftliche Studiengänge an. Der Lehrstuhl für Abfallwirtschaft beschäftigt sich inhaltlich mit der nachsorgenden Abfallwirtschaft. Die Schwerpunkte der Tätigkeit sind die mechanische, thermische und insbesondere biologische Behandlung und Verwertung von Abfällen, die Erzeugung von Energie und Energieträgern aus Abfallstoffen und nachwachsenden Rohstoffen, die Deponietechnik und Entsorgungslogistik und der Technologie- und Wissenstransfer im internationalen Kontext.

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

Dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit obliegt in der Bundesrepublik Deutschland die Zuständigkeit für verschiedene  Politikbereiche, wesentliche davon spiegeln sich in der Namensgebung des Ministeriums wider. Bis 1986 kümmerten sich innerhalb der Bundesregierung drei verschiedene Ministerien um Belange des Umweltschutzes: das Innenministerium, das Landwirtschafts- und das Gesundheitsministerium. Mitte des gleichen Jahres wurde dann erstmals ein eigenständiges Ministerium für die Umweltpolitik des Bundes geschaffen, das damalige Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Im Verlauf der folgenden Jahrzehnte wurden der Behörde zeitweilig zusätzliche Zuständigkeiten übertragen, darunter für Stadtentwicklung, Wohnen, ländliche Infrastruktur, öffentliches Baurecht, Bauwesen, Bauwirtschaft sowie Bundesbauten, was mit Änderungen in der Bezeichnung (z.B. BMUB zwischen 2013 und 2018) einherging. Aktuell hat das Ministerium auch die Verantwortung für die Verbraucherschutzpolitik inne und firmiert daher unter dem erweiterten Kürzel BMUV. Unverändert besteht dessen Hauptaufgabe darin, dass der Schutz der Bevölkerung vor Umweltgiften und Strahlung, ein kluger und sparsamer Umgang mit Rohstoffen, der Schutz des Klimas sowie eine Nutzung der natürlichen Lebensgrundlagen, bei der die Vielfalt von Tier-, und Pflanzenarten und ihre Lebensräume erhalten bleiben, sichergestellt wird. Kernaufgabe ist dafür die Vorbereitung gesetzlicher Regelungen, um die rechtlichen Rahmenbedingungen in den Zuständigkeitsfeldern zu gestalten, auch die Ausgestaltung des Ordnungsrechtes und die Umsetzung von EU-Richtlinien in nationales Recht fällt darunter. Zu den weiteren Arbeitsfeldern gehören die finanzielle Förderung von Forschung und Entwicklung, die Unterstützung bei der Markteinführung innovativer Technologien, die Zusammenarbeit auf nationaler und internationaler Ebene sowie die Kommunikation für breite gesellschaftliche Beteiligung und Akzeptanz beim Schutz und sorgsamen Umgang mit Umwelt und Resourcen.

Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (DGAW)

Die DGAW verbindet über 450 Mitglieder aus unterschiedlichen Bereichen der Rohstoffwirtschaft. 1990 wurde die DGAW für den Erfahrungsaustausch zwischen Fachleuten aus Ost- und Westdeutschland gegründet. Inzwischen beschäftigt sich die DGAW mit aktuellen politischen und technologischen Herausforderungen und betreibt unter anderem Arbeitskreise zu den Themen Abfall/Rohstoff, Deponien, Reststoffe aus Müllverbrennungs- und Ersatzbrennstoffanlagen, Produktverantwortung/Rücknahmesysteme und Biomasse als Regelenergie.

PREVENT-Abfallallianz

Die Abfall-Allianz PREVENT ist eine Partnerschaft von Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und öffentlichen Institutionen, die dazu beitragen soll, das Abfallaufkommen weltweit zu minimieren, Schadstoffe zu eliminieren und Ressourcen im Kreislauf zu führen. Dazu werden in thematischen Arbeitsgruppen Ziele definiert und gemeinsame Aktivitäten umgesetzt. Die Ergebnisse werden im Plenum vor allen Mitgliedern der Allianz präsentiert.

RWTH Aachen - Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft e.V. (FiW)

Das FiW wurde 1979 als unabhängiges Institut an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) gegründet. Die RWTH Aachen gehört zu den größten Universitäten für technische Studiengänge in Deutschland und zum Kreis deutscher Exzellenzuniversitäten. Ziel des Forschungsinstitutes ist es, zukunftsweisende Strategien und innovative Verfahren für die Wasser- und Abfallwirtschaft zu entwickeln. Dabei setzt das Institut neben der fachlichen Expertise auf internationale Zusammenarbeit und bietet anwenderorientierte Fortbildungen in den Bereichen Wasser, Abwasser und Abfall an.

RWTH Aachen - Institut für Aufbereitung und Recycling

Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen gehört zu den größten Universitäten für technische Studiengänge in Deutschland und zum Kreis deutscher Exzellenzuniversitäten. Das Institut für Aufbereitung und Recycling befasst sich mit der Charakterisierung von Rohstoffen, der Modellierung von Aufbereitungsprozessen und der technisch-ökonomischen Bewertung von Entsorgungsanlagen. Das Angebot umfasst Materialcharakterisierungen im eigenen Rohstofflabor, aufbereitungstechnische Untersuchungen von Stoffgemischen im eigenen Technikum und Untersuchungen im eigenen Sensorlabor ebenso wie Untersuchungen an Abfallbehandlungsanlagen vor Ort.

Universität Rostock - Professur Abfall- und Stoffstromwirtschaft (ASW)

Die 1419 gegründete Universität Rostock ist eine der ältesten Hochschulen Deutschlands und bietet ein vollumfängliches Studienangebot an. Die Schwerpunkte der Professur für Abfall- und Stoffstromwirtschaft liegen in der angewandten Forschung und Entwicklung in den Bereichen Abfallwirtschaft und -technik, stoffliche und energetische Verwertung von Biomasse und internationale Abfallwirtschaft und Bioenergieforschung. Dazu stehen u.a. ca. 600 m² Hallen- und Laborflächen und ein Technikum mit umfangreicher geräte- und labortechnischer Ausstattung zur Verfügung.

WFZruhr - das Kompetenz-Netzwerk

Das Kompetenz-Netzwerk WFZruhr hat als eine freiwillige Initiative von öffentlichen und privaten Unternehmen der Kreislauf- und Umweltwirtschaft seine Wurzeln im Ruhrgebiet. Über 120 Mitgliedsunternehmen, von denen sich viele als Technologie- und Systemführer im Wirtschaftssegment der Kreislauf- und Umweltwirtschaft verstehen, nutzen inzwischen die Dienste und Angebote dieses Netzwerkes, welches das gesamte Leistungsspektrum der Kreislaufwirtschaft abdeckt. Durch das Netzwerk erhalten die Mitglieder einen umfangreichen Zugang zu Informationen und speziellen Fachveranstaltungen, werden bei der Suche nach Partnern und konkreten Leistungen unterstützt und können auf Materialien und Angebote zum Bewerben ihrer Fachkompetenz und Leistungsfähigkeit sowie zur Unterstützung von Mitarbeiterqualifikationen zurückgreifen. Hierfür steht auch ein spezieller online Service zur Verfügung.

Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR)

Die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) ist eine privatrechtliche Stiftung, die als schlanke Behörde hoheitliche Aufgaben nach dem Verpackungsgesetz (VerpackG) wahrnimmt. Die ZSVR sorgt für mehr Transparenz und Kontrolle bei der Entsorgung und dem Recycling von Verpackungen. Stifter sind die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e. V., der Handelsverband Deutschland - HDE e. V., die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e. V. sowie der Markenverband e. V.