Wärmepumpe

Bewertung der technisch-wirtschaftlichen Machbarkeit der Nachnutzung von Tiefenbohrungen als Energiequelle im Verfahren Tiefe-Erdwärme-Sonde

Im gesamten Bundesgebiet stehen eine große Zahl nicht mehr genutzter Tiefbohrungen aus der Erdöl- und Erdgasexploration zur Verfügung. Diese Altbohrungen stellen ein erhebliches Potential für geothermische Nutzung nach der Technologie der Tiefen Erdwärmesonde (TES) dar. Das thermische Potential der TES ist tiefenabhängig und liegt im Bereich von etwa 50 bis 500 kW. Daher lassen sich Anlagen von 100 bis 1.000 kW Heizleistung realisieren. Gegenüber herkömmlichen Wärmepumpenanlagen (mit Luft, Erdreich oder Grundwasser als Quelle) bietet das TES-Verfahren den Vorteil einer höheren Quelltemperatur, wodurch die Effizienz der Wärmepumpe höher ist.

 

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Quelle: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)